Köcherbäume in Namibia Menu

Namibia

Land der Kontraste


Tourbeschreibung

1. Tag        Deutschland – Windhoek

Übernachtung im Flugzeug.

2. Tag        Windhoek

Am Morgen kommen wir in Windhoek, der Hauptstadt Namibias an. Transfer zum Hotel, wo wir uns bei einem Begrüßungsdrink kennenlernen. Nach einer kurzen Erholungspause machen wir eine Rundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Windhoek wirkt auf den ersten Blick provinziell, doch bei genauerem Hinsehen entpuppt es sich als lebendige Metropole und wichtiges Handelszentrum. Wir besichtigen die Alte Feste, das älteste Bauwerk der Stadt, die Christuskirche und das Parlamentsgebäude, auch „Tintenpalast“ genannt. Anschließend haben wir Gelegenheit für einen kleinen individuellen Stadtbummel. Das Abendessen nehmen wir in einem Restaurant ein.
Übernachtung in Windhoek.

3. Tag        Windhoek – Kalahari

Nach dem Frühstück fahren wir in südlicher Richtung durch gut erschlossenes Farmland nach Rehoboth, der Hauptstadt des „Basterlandes“. Die Baster stammen ursprünglich aus der südafrikanischen Kapregion und sind Nachfahren von weißen Siedlern und einheimischen Frauen der Nama und Koi San. Als „Mischlinge“ ohne Anerkennung verließen sie ihre Heimat und siedelten sich im Gebiet von Rehoboth an, wo sie eine eigene Kultur entwickelten und heute meist in der Landwirtschaft arbeiten. Im Museum lernen wir ihre Geschichte näher kennen. Dann geht es weiter über den südlichen Wendekreis des Steinbocks durch ein bedeutendes Karakul-Zuchtgebiet. Früher wurden vor allem ihre Felle exportiert, heute sind es vorwiegend Fleisch und Wolle. In der Nähe von Mariental liegt unser Tagesziel. Nach der Ankunft in der Lodge fahren wir mit dem Geländewagen durch die Ausläufer der Kalahari und können Antilopen und viele verschiedene Vogelarten beobachten. Bei einem „Sundowner“ genießen wir den herrlichen Sonnenuntergang über den roten Dünen der Kalahari.
Übernachtung in der Kalahari.

4. Tag        Kalahari – Sossusvlei

Von der Kalahari geht es heute nach Westen zum Namib Naukluft Park. Die Namib ist nicht nur die älteste Wüste der Welt, sondern auch ein UNESCO-Nuturdenkmal. Im kleinen Ort Maltahöhe legen wir eine Pause ein und besuchen ein Kulturprojekt, wo wir eine Aufführung der Cultural Group miterleben. Am Nachmittag nähern wir uns den berühmten, bis zu 300 m hohen orangefarbenen Dünen von Sossusvlei. Nach der Ankunft in unserer Lodge können wir uns ein wenig am Pool entspannen oder eine kleine Wüstenfahrt zu den Versteinerten Dünen unternehmen.
Übernachtung in einer Lodge in Sossusvlei.

5. Tag        Sossusvlei

Frühmorgens brechen wir zu den wahrscheinlich höchsten Dünen der Welt auf. Sossusvlei ist eine riesige Lehmsenke, die von Sandbergen umgeben und nur dann mit Wasser gefüllt ist, wenn der Tsauchab-Fluss genug Wasser führt. Soweit das Auge reicht erstrecken sich die orangefarbenen Dünen mit ihren scharfen Kanten, glatten Sandflächen und majestätischen Gipfeln inmitten schimmernder Salzpfannen. Wir wandern durch diese beeindruckende Landschaft, picknicken unterwegs und machen einen Abstecher zum Sesriem-Canyon. Der Name stammt angeblich aus der Zeit, als man sechs Riemen eines Ochsenwagens benötigte, um Wasser aus der Schlucht zu schöpfen. Nach der Rückkehr zur Lodge steht jedem der Rest des Tages zur freien Verfügung: Zur Entspannung oder für einen kleinen Ausflug in die zauberhafte Umgebung.
Übernachtung in einer Lodge in Sossusvlei.

6. Tag        Sossusvlei – Swakopmund

In frischer Morgenluft unternehmen wir noch einmal eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt über den Kuiseb-Canyon, bevor wir unsere Reise in Richtung Küste fortführen. Wir fahren durch die „Mondlandschaft“, ein zerklüftetes, fast vegetationsfreies Gebiet und besichtigen ein lebendes Fossil, die einzigartige Welwitschia Mirabilis. Diese bizarre Pflanze hat sich dem harten Wüstenklima perfekt angepasst und kann bis zu 2000 Jahre alt werden. Am Nachmittag erreichen wir Swakopmund, eine kleine Hafenstadt, die in der Kolonialzeit von Deutschen gebaut wurde. Auf einer Stadtrundfahrt genießen wir die reizvolle Atmosphäre des Ortes am Atlantischen Ozean mit seinen gut erhaltenen Jugendstilbauten.
Übernachtung in Swakopmund.

7. Tag        Swakopmund – Walvis Bay

Heute machen wir einen dreistündigen Bootsausflug (witterungsabhängig) in die Walvis Bay. Umgeben von Delfinen und Pelikanen tuckern wir durch die Walfischbucht, dem größten Naturhafen des Landes, beobachten vielleicht ein paar Flamingos und füttern die vorwitzigen Robben, die sich zu uns aufs Boot wagen, wenn sie es nicht vorziehen, sich am Strand in der Sonne zu aalen. An Bord werden Austern, Snacks und Sekt serviert. Gestärkt und gut gelaunt geht es zurück nach Swakopmund. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung.
Wir können durch die Stadt bummeln oder mit unserer Reiseleitung das Township Mondesa besuchen. Wir begegnen den Menschen, die uns von ihrem Alltag berichten und uns verraten, wie Mahango-Brei hergestellt wird, woher die großen Hüte der Damara stammen und warum die Hererofrauen so viele Röcke übereinander tragen. Alternativ können wir einen Rundflug über die Namib buchen. Das Abendessen nehmen wir heute in einem der zahlreichen ausgezeichneten Restaurants in der Stadt ein.
Übernachtung in Swakopmund.

8. Tag        Swakopmund  – Living Desert Adventure

Die Wüste lebt! Wir machen uns heute auf die Suche nach den „Little Five“.
Von Swakopmund geht es mit Allradfahrzeugen in den Dünengürtel an der Küste, der zunächst leblos und unfruchtbar erscheinen mag, jedoch voller Leben und von eindrucksvoller Schönheit ist. Dank des Küstennebels vom kalten atlantischen Ozean und der damit verbundenen Luftfeuchtigkeit überlebt hier eine Vielzahl von kleinen Tieren, die sich der Wüste ideal angepasst haben. Vielleicht können wir die „tanzende Weiße Dame“, eine Spinne, beobachten. In 44 Umdrehungen pro Sekunde saust sie die Dünen herab, um ihren Feinden zu entkommen. Wir folgen den Spuren der beinlosen Echse, bewundern die sandtauchenden Anchietas-Wüsteneidechsen, seitwärts schlängelnde Otter, Wüsten-Chamäleons und unzählige andere interessante Wesen. Auf einer Wanderung durch die endlose Schönheit der Landschaft werden wir mit den geologischen Strukturen der Wüste vertraut gemacht. Gegen Mittag sind wir wieder in Swakopmund und können den Nachmittag noch einmal ganz individuell für uns nutzen. Das Abendessen findet wieder in einem Restaurant im Ort statt.
Übernachtung in Swakopmund.

9. Tag        Swakopmund – Twyfelfontein

Am imposanten Brandbergmassiv vorbei, mit dem höchsten Berg Namibias, dem Königstein (2.573 m), fahren wir heute ins Damaraland. In Twyfelfontein. sind über 2500 Felsgravuren der San und einige Felsmalereien in den glatten Felsen geritzt. 1952 wurde das Tal zum Nationaldenkmal und 2007 auch zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die bis zu 6000 Jahre alten Tierdarstellungen, wie zum Beispiel der „Tanzende Kudu“ und die abstrakten Strukturen sind wichtige Zeugnisse dieser alten Kultur. In der Nähe spazieren wir durch die sogenannten „Orgelpfeifen“, durch Erosion entstandene Basaltsäulen, und den „Versteinerten Wald“, Überreste eines Waldes, der einmal vor ca. 300 Millionen Jahren gewachsen ist.
Übernachtung bei Twyfelfontein.

10. Tag        Twyfelfontein – Etosha Nationalpark

Vom Damaraland fahren wir in nördlicher Richtung in eins der schönsten und bedeutendsten Naturschutzgebiete Afrikas, den Etosha-Nationalpark. Fast alle afrikanischen Großwildarten sind hier in der spärlich bewachsenen Savannenlandschaft vertreten. Gleich nach der Ankunft gehen wir mit unserer Kamera in der weiten Ebene auf die Pirsch. Bei dieser Rundfahrt können wir schon einen ersten Eindruck von der Vielzahl der Landschaften und Lebensräume in diesem 22 000 m² großen Park gewinnen. Den Tag lassen wir bei einem kühlen Drink am Wasserloch des Restcamps ausklingen. Die Tiere beim abendlichen Trinken an der beleuchteten Wasserstelle zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis.
Übernachtung im Etosha Nationalpark.

11. Tag        Etosha Nationalpark

Etosha wurde 1907 von Gouverneur von Lindequist als Nationalpark gegründet. Im Zentrum der gewaltigen Fläche liegt die Etosha-Pfanne, der „Platz des trockenen Wassers“, eine salzverkrustete Ebene von 129 km Länge und 104 km Breite. Nachdem wir am Morgen die Okaukuejo Primary School besucht, und uns über das Schul-und Bildungswesen Namibias informiert haben, verbringen wir den restlichen Tag mit spannenden Wildbeobachtungen. An Akazien- und Mopanebäumen vorbei fahren wir von Wasserstelle zu Wasserstelle und treffen hier auf Giraffen, Zebras, Elefanten, Antilopen und mit etwas Glück auch auf Löwen und Leoparden, die an die Tränke ziehen und dabei aufmerksam ihre Umgebung beobachten – als Jäger oder Beute.
Nach den beeindruckenden Tiererlebnissen kehren wir am späten Nachmittag in unsere Unterkunft zurück.
Übernachtung im Etosha Nationalpark.

12. Tag        Etosha Nationalpark – Tsumeb – Waterberg

Auch heute unternehmen wir mit dem Bus Wildbeobachtungsfahrten quer durch den Nationalpark. Den Tieren hier in ihrer natürlichen Umgebung so hautnah zu begegnen ist ein ganz besonderes Erlebnis. Vielleicht laufen uns heute Nashörner, Gnus und Springböcke vor die Linse und wir schießen unser persönliches Foto des Jahres. Am frühen Nachmittag verlassen wir den Nationalpark an der Ostseite und fahren zum Minenstädtchen Tsumeb. Der wegen seiner herrlichen Jacarandas und Bougainvilleas auch als „Gartenstadt“ bekannte Ort lebt vom Kupfer-Zink-und Bleiabbau. Nach einem kurzen Rundgang durch den Ort geht es über Otawi und den bekannten Markt der Kavango Holzschnitzer weiter nach Waterberg. Nach Ankunft in unserer Lodge machen wir eine kleine Jeep-Safari durch die Umgebung und genießen den Sonnenuntergang über der Savanne.
Übernachtung in Waterberg.

13. Tag        Waterberg – Region Windhoek

Das Waterberg-Gebirgsplateau ist ein Paradies für Wanderer. Der freistehende Berg (1900m) ist durch seine herausragende Lage vegetationsreicher und von größerem landschaftlichen Reiz als die karge Umgebung. Wir wandern vormittags am Fuß der Felswände entlang durch Felsengen zum Plateau hinauf und werden mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Nach dem Mittagessen können wir uns bei den Ruinen der alten Mission mit den geschichtlichen Hintergründen des Herero-Aufstands befassen und auf dem Fig Tree Walk noch die niedlichen Zebramangusten kennenlernen, die hier nach Futter suchen. Den Sonnenuntergang genießen wir bei einem Sundowner auf der Terrasse unserer Lodge.
Übernachtung in Waterberg.

14. Tag        Region Windhoek- Windhoek – Deutschland

Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Windhoek. Hier besuchen wir Katutura, das so genannte Township der Stadt, und schauen uns das Selbsthilfeprojekt Penduka an, wo Frauen in Eigenregie selbst hergestellte Handarbeiten verkaufen. Danach haben wir noch Gelegenheit, bei einem kleinen Stadtbummel in Windhoek das eine oder andere Mitbringsel zu erstehen. Am Nachmittag müssen wir uns vom wunderschönen Namibia mit seinen atemberaubenden Landschaften, vielfältigen Kulturen, der spektakulären Tierwelt und seinen gastfreundlichen Menschen verabschieden. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Übernachtung im Flugzeug.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 3.815,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 265,00 EUR

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • Linienflüge ab/an Frankfurt mit South African Airways in der Economy-Class incl. 23 kg Freigepäck und Bordverpflegung
  • Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren, Luftverkehrsabgabe und aktuelle Treibstoffzuschläge
  • 12 Übernachtungen in guten bis sehr guten Mittelklassehotels bzw. Restcamps/Lodges im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Gepäckträgergebühren in den Hotels
  • tägliches Frühstück (meist in Büffetform)
  • 12 x Abendessen
  • 2 Flaschen Mineralwasser (0,5 Liter) pro Person und Tag während der Rundreise
  • alle zum Programm gehörenden Transporte und Transfers im landestypischen klimatisierten Reisebus
  • Eintrittsgelder und Gebühren für Nationalparks laut Programm
  • Qualifizierte durchgehende deutschsprechende Reiseleitung

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Getränke und weitere Mahlzeiten
  • Rail & Fly in 2. Klasse (ca. 70,00 EUR p.P. für hin-und Rückfahrt)
  • Trinkgelder
  • Visa falls nötig
  • Versicherung

Reisetermine:

27.08. – 09.09.2017

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 10 Personen zustande.

Homosexuelle Handlung zwischen Männern sind in Namibia verboten und stehen unter Strafe.

gay'n'away
T:+49 30 84 183 226
E:info@gaynaway.com