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Reisebedingungen und allgemeine Geschäftsbedingungen

Damit Euer Urlaub auch zu Eurer vollen Zufriedenheit ausfällt, haben wir alle notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Dazu gehören auch klare rechtliche Regeln, die nachstehend aufgeführt sind. Bitte nehmt Euch Zeit und lest diese durch, da sie Bestandteil des mit uns geschlossenen Reisevertrages werden.

 

1. Buchung und Abschluss des Reisevertrages

Mit der Buchung bietet der Anmelder gay’n’away den Abschluss eines Reisevertrages an. Dieser wird erst verbindlich, wenn er von gay’n’away schriftlich bestätigt worden ist. An seine Anmeldung ist der Reiseteilnehmer bis zur Bestätigung durch gay’n’away, längstens zwei Wochen ab Anmeldungsdatum gebunden. Mit Vertragsabschluss oder unverzüglich danach erhält der Reiseteilnehmer die vollständige Reisebestätigung. In dieser wird auf eventuelle Abweichungen vom Inhalt der Reiseanmeldung ausdrücklich hingewiesen. In solchem Fall handelt es sich um ein neues Vertragsangebot, an welches gay’n’away 10 Tage gebunden ist. Wenn der Anmelder innerhalb von 10 Tagen die Annahme erklärt, kommt der Reisevertrag auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande.

Buchungen innerhalb von 6 Wochen vor Reiseantritt und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zum Abschluss des Reisevertrages.

Der Inhalt des Reisevertrages ergibt sich aus der Anmeldung des Reiseteilnehmers, den Beschreibungen aus der Reisebestätigung. Nebenabreden und nachträgliche Änderungen sollten schriftlich getroffen werden.

 

2. Anzahlung und Zahlung des Reisepreises

2.1 Mit Vertragsschluss wird eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises pro Person fällig. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet. Im Einzelfall kann eine höhere Anzahlung fällig werden, wenn zur Sicherung der gebuchten Reiseleistungen gay’n’away schon frühzeitig höhere Aufwendungen zu erbringen hat (z.B. beim Reservieren und Ausstellen von Tickets sogenannter Low Cost Airlines oder anderer Fluggesellschaften).

2.2 Die Restzahlung wird bis spätestens 21 Tage vor Reiseantritt fällig.
2.3 Der Reiseveranstalter hat dem Kunden bei Buchung einen Sicherungsschein im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB auszuhändigen.
2.4 Leistet Ihr die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist gay’n’away berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten (§ 323 BGB) und Euch mit den Rücktrittskosten gemäß Ziffer 5 dieser Reisebedingungen zu belasten.
2.5 Die Reiseunterlagen werden Euch nach Eingang der Gesamtzahlung bei gay’n’away zugesandt oder ausgehändigt.
2.6 Wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 € nicht übersteigt, besteht keine Verpflichtung zur Aushändigung des Sicherungsscheines.

 

3. Vertragliche Leistungen und Leistungsänderungen

Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen im Katalog/Prospekt sowie nach der Reiseanmeldung, der Reisebestätigung und evtl. Nebenabreden. Die in dem Prospekt enthaltenen Angaben sind für gay’n’away bindend. gay’n’away behält sich jedoch ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, nicht erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen eine Änderung der Prospektangaben zu erklären.
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von gay’n’away nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und der Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigt wird. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat gay’n’away dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis des Änderungsgrundes zu erklären.

Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen. Dieses Recht ist unverzüglich nach Kenntnis gay’n’away gegenüber geltend zu machen.

 

4. Preisänderung

gay’n’away ist berechtigt, nach Vertragsabschluss Preiserhöhungen zu verlangen, wenn zwischen Vertragsabschluss und Reisebeginn mehr als 4 Monate liegen und sich nach Vertragsabschluss nachweisbar und unvorhergesehen die folgend aufgeführten Preisbestandteile auf Grund von Umständen erhöht haben bzw. neu entstanden sind, die gay’n’away nicht zu vertreten hat. Dies gilt im Falle der Erhöhung von Beförderungskosten sowie von Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder bei einer Änderung der für die betreffende Reise zu berechnenden Wechselkurse.

Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat gay’n’away dem Reisenden unverzüglich, spätestens jedoch 30 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung von gay’n’away über die Preiserhöhung diesem gegenüber geltend zu machen.

 

5. Rücktritt vor Reisebeginn und Umbuchung

5.1 Rücktritt von Reisen ohne Flug
Reiseteilnehmer können jederzeit vor Reisebeginn von ihrer Individual- oder Gruppenreise zurücktreten. gay’n’away empfiehlt dabei die Schriftform. Die Rücktrittserklärung wird wirksam an dem Tag, an dem sie bei gay’n’away eingeht. Im Falle eines Rücktritts vor Reisebeginn ist der Reisende verpflichtet, folgende pauschalierte Storno-Entschädigung zu zahlen:

Bei Rücktritt bis zu 35 Tagen vor Reisebeginn 5% des Gesamtpreises

Bei Rücktritt bis zu 25 Tagen vor Reisebeginn 15% des Gesamtpreises

Bei Rücktritt bis zu 15 Tagen vor Reisebeginn 30% des Gesamtpreises

Bei Rücktritt bis zu 7 Tagen vor Reisebeginn 40% des Gesamtpreises

Bei Rücktritt bis zu 2 Tagen vor Reisebeginn 50% des Gesamtpreises

 

Ab 24 Stunden vor Abflug 100% des Gesamtpreises, mindestens jedoch 100% No Show Gebühr der unmittelbar am Anreisetag gebuchten und nicht in Anspruch genommenen Leistungen( z.B. Transfer nach Ankunft, erste Übernachtung). gay’n’away kann gegen Nachweis einen tatsächlich entstandenen höheren Schaden berechnen. Dem Reiseteilnehmer bleibt es unbenommen nachzuweisen, dass ein niedrigerer bzw. kein Schaden entstanden ist. Maßgeblich als Stichtag für die Berechnung der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei gay’n’away.

Wünscht der Reisende nach Vertragsabschluss Umbuchungen von Reiseziel oder -termin, des Hotels oder sonstiger wesentlicher Leistungen, so sind diese nur durch Stornierung (Rücktritt vom Reisevertrag) zu den unter Ziffer 5 genannten Bedingungen (Stornierungsentschädigungen) möglich. Geringfügige Umbuchungen, z.B. die Änderung des Abreiseortes, werden gegen eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50 € ausgeführt, soweit die Änderung ohne erheblichen Aufwand möglich ist.

5.2 Rücktritt von Flügen
Flugtickets internationaler Fluggesellschaften unterliegen besonderen Rücktritts-und Umbuchungsbedingungen. Bei Linienflügen, bei denen gay’n’away nur als Vermittler auftritt, betragen die Stornogebühren vor Ticketausstellung 50€, nach Ticketausstellung 150€ soweit durch Tarife oder Bestimmungen der Fluggesellschaften nicht anders festgelegt.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so wird sich gay’n’away bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

7. Ersatzreisende

Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. gay’n’away kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.

Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende gay’n’away als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten (z.B. durch neue Ticketausstellung). Im Falle eines Rücktritts kann gay’n’away vom Kunden die tatsächlich entstandenen Mehrkosten verlangen.

8. Rücktritt und Kündigung durch gay’n’away

gay’n’away kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:
a) Ohne Einhaltung einer Frist
Wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt gay’n’away, so behält gay’n’away den Anspruch auf den Reisepreis; gay’n’away muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.
b) bis 4 Wochen vor Reiseantritt
Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Mindestteilnehmerzahl, wenn in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wird. In jedem Fall ist gay’n’away verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück.
Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat gay’n’away den Kunden davon zu unterrichten.

9. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl gay’n’away als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann gay’n’away für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.

Weiterhin ist gay’n’away verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisendteilnehmer zur Last.

10. Gewährleistung

10.1 Abhilfe
Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung des Reisemangels bzw. einer gleichwertigen Ersatzleistung. Dazu bedarf es – unbeschadet unserer vorrangigen Leistungspflicht – seiner Mitwirkung. gay’n’away kann Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. gay’n’away kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.

10.2 Minderung des Reisepreises
Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert der Reise in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde. Die Minderung tritt nicht ein, soweit es der Reisende schuldhaft unterlässt, den Mangel anzuzeigen.

10.3 Kündigung des Vertrages
Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet gay’n’away innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag – in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung – kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, gay’n’away erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Ist eine Kündigung gerechtfertigt, kann gay’n’away für bereits erbrachte und zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Leistungen eine Entschädigung verlangen. Für deren Berechnung ist der Wert der erbrachten Leistungen sowie der Gesamtreisepreis und der Wert der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen maßgeblich. gay’n’away hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, die infolge der Vertragsaufhebung notwendig sind. Ist die Rückbeförderung vom Reisevertrag eingeschlossen, so hat gay’n’away auch für diese zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen. Der Reiseteilnehmer kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den gay’n’away nicht zu vertreten hat.

11. Haftung

Die vertragliche Haftung von gay’n’away ist für Schäden, die nicht Körperschäden sind, auf den dreifachen Reisepreis beschränkt:

1. soweit ein Schaden des Reiseteilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird,

oder

2. soweit gay’n’away für einen dem Reiseteilnehmer entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadenersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Reiseveranstalter gegenüber dem Reiseteilnehmer auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen. gay’n’away haftet nicht für Leistungsstörungen oder Mängel, soweit diese bei Leistungen auftreten, die ausdrücklich als Fremdleistungen in der Reisebeschreibung bezeichnet sind. Dies gilt insbesondere für Zusatzprogramme im Verlauf der Reise (z.B. Theaterbesuche, Ausstellungen, Sportveranstaltungen usw.). Unberührt bleiben die Vermittlerpflichten. Die Haftungsbegrenzung für Sachschäden beträgt je Reisender und Reise 4.091 €. Liegt der dreifache Reisepreis über dieser Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises (je Reisenden und Reise) beschränkt.

12. Mitwirkungspflicht des Reisenden

Der Reiseteilnehmer ist verpflichtet, die ihm zumutbaren Schritte zu unternehmen, um bei Leistungsstörungen eventuell auftretende Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Er ist verpflichtet, seine Beanstandungen gay’n’away oder dem jeweiligen Beauftragen bzw. der örtlichen Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt es der Reiseteilnehmer schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

13. Verhaltensregeln in bestimmten Ländern

gay’n’away bietet gemäß seines Katalogs/Prospekte/Onlinewerbung unter anderem Reisen in Ländern an, wo Homosexualität nicht gerne gesehen oder sogar verboten ist. In diesen Ländern müssen bestimmte Verhaltensregeln von den Reiseteilnehmern beachtet werden. So sollten die Reiseteilnehmer zum Beispiel nicht händehaltend oder küssend in der Öffentlichkeit auftreten. In manchen Ländern sind generell homosexuelle Handlungen illegal und werden mit Freiheitsentzug bestraft.

Bei Nichtbeachten der Verhaltensregeln übernimmt gay’n’away keine Verantwortung für diese Reiseteilnehmer.

14. Versicherungen

gay’n’away empfiehlt dem Reiseteilnehmer im eigenem Interesse den Abschluss einer Reiserücktritts-, Reiseunfall-, Reisekranken-, Reisehaftpflicht- und einer Reisegepäckversicherung.

15. Anspruchsstellung, Ausschlussfrist, Verjährung

Ansprüche auf Abhilfe von Mängeln (§ 651c BGB), auf Minderung des Reisepreises gemäß § 651d BGB, auf Kündigung des Reisevertrages wegen Mangels nach § 651e BGB sowie auf Schadensersatz aus § 651 f BGB wegen mangelhafter Reiseleistungen, Nichterfüllung, nachträglicher Unmöglichkeiten und wegen Verletzung von Nebenpflichten hat der Reiseteilnehmer innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber gay’n’away geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Reiseteilnehmer die genannte Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte. Ansprüche des Reiseteilnehmers wegen mangelhafter Reiseleistungen, nachträglicher Unmöglichkeit und wegen Verletzung von Nebenpflichten verjähren in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende.

Macht der Reiseteilnehmer nach vertraglich vorgesehenem Reiseende Ansprüche innerhalb eines Monats geltend, so ist die Verjährung so lange gehemmt, bis der Reisende oder gay’n’away die Fortsetzung der Verhandlungen verweigern. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

16. Informationspflichten, Reiseformalitäten, Einreisebestimmungen und Versendung der Visa

15.1.Informationspflichten
Aufgrund der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrt-unternehmens ist gay’n’away verpflichtet, Euch bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft sowie sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen zu informieren. Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, so sind wir verpflichtet, Euch die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald uns bekannt ist, welche Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, werden wir Euch hiervon in Kenntnis setzen. Wechselt die zunächst genannte ausführende Fluggesellschaft, so werden wir Euch unverzüglich über den Wechsel informieren. Die so genannte „Black List“ ist u.a. auf folgender Internetseite abrufbar: http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm

15.2. Visa-, Pass- und Gesundheitsvorschriften
Auf Wunsch des Reisenden besorgt gay’n’away – sofern möglich – die für das Reiseziel erforderlichen Visa, jedoch haftet gay’n’away nicht für die rechtzeitige Ausstellung und den rechtzeitigen Zugang der erforderlichen Visa durch die betreffende diplomatische Vertretung. Besondere in der Person des Reisenden gegebene Umstände (ausländische Staatsbürgerschaft, Doppelstaatsbürgerschaft, Passeintragungen etc.) sind von gay’n’away nur zu beachten, wenn diese erkennbar sind bzw. durch den Reisenden ausdrücklich mitgeteilt werden. Für die Einhaltung der Visa-, Pass-, Devisen-, Zoll- und Gesundheitsvorschriften ist der Reisende selbst verantwortlich. Entstehen dem Reisenden Nachteile wegen Nichteinhaltung derartiger Vorschriften, gehen diese zu seinen Lasten. Ist der Reisende deswegen an der Reiseteilnahme verhindert, ist gay’n’away berechtigt, eine pauschale Rücktrittsentschädigung gemäß Punkt 5 zu berechnen. Zu einem kostenfreien Rücktritt vom Reisevertrag ist der Reisende nur berechtigt, wenn die Reiseverhinderung durch eine schuldhafte Fehlinformation seitens gay’n’away bedingt ist.

15.3. Versendung durch Post oder Kurierdienste
Auf Wunsch versendet gay’n’away die Unterlagen, Pässe mit den Visa etc. zum Bestimmungsort durch die Post oder andere Kurierdienste. gay’n’away unternimmt dabei zwar alle zumutbaren Anstrengungen, um die Sendung rechtzeitig, innerhalb der Zeitfenster entsprechend, zu versenden. Diese zeitlichen Vorgaben sind jedoch weder garantiert noch in sonstiger Weise Vertragsbestandteil, d.h. gay’n’away schuldet nicht die Einhaltung einer bestimmten Lieferfrist. Die Versendung durch Post oder Kurierdienste sind Fremdleistungen, für die gay’n’away nicht haftet, da auf diese Leistungen unsererseits kein Einfluss besteht.

17. Gerichtsstand

Für die Streitigkeiten aus dem Reisevertrag bzw. in Zusammenhang damit ist als Gerichtsstand für das Mahnverfahren und für Vollkaufleute Berlin vereinbart. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgeblich, es sei denn, dass die Klage sich gegen Vollkaufleute oder Personen richtet, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.

18. Sonstige Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat grundsätzlich nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen zur Folge. Unsere Angebote entsprechen dem Stand der Festlegungen bei Bereitstellung und gelten bis zur Buchung vorbehaltlich Änderungen und Verfügbarkeit. Änderungen aufgrund von Irrtümern und Druckfehlern bleiben vorbehalten.

Stand 01. Januar 2014

gay'n'away
T:+49 30 84 183 226
E:info@gaynaway.com