Goldene Pagoden am Inle-See Menu

Myanmar

Im Land der goldenen Pagoden


Tourbeschreibung

1. Tag                  Abflug in Deutschland

Flug von Deutschland nach Yangon.
Übernachtung im Flugzeug.

2. Tag                  Ankunft in Yangon

Nach der Ankunft in Yangon werden wir von unserem Reiseleiter zum Hotel begleitet. Bei einem Begrüßungsfrühstück lernen wir uns kennen und brechen nach einer kurzen Erholungspause zu einem Stadtbummel auf. Wir schlendern durch den etwas ruhigeren nördlichen Stadtteil und besuchen das Aung-San-Museum  bevor wir am späten Nachmittag die berühmte Shwedagon-Pagode besuchen. Die heiligste aller Pagoden Myanmars ist das Wahrzeichen des Landes. Kaum ein Besucher kann sich ihrer Faszination entziehen. Auf der Plattform herrscht zwischen den unzähligen Schreinen und Andachtshallen trotz ständiger Betriebsamkeit eine stimmungsvolle Atmosphäre. Der Anblick der goldenen Stupa im Licht der untergehenden Sonne ist einfach überwältigend.
Übernachtung im Hotel in Yangon.

3. Tag                  Yangon – Kyaiktiyo

Am Morgen verlassen wir Yangon und fahren durch den Mon-Staat zum spektakulären Goldenen Felsen von Kyaiktiyo. Am Fuße des Berges steigen wir auf die Ladefläche eines Trucks um, der uns nach oben fährt. In luftiger Höhe steht uns dann noch der letzte Anstieg bevor, den wir entweder zu Fuß oder bequem in einer Sänfte zurücklegen können. Neben der Shwedagon-Pagode in Yangon und der Mahamuni-Pagode in Mandalay ist Kyaiktiyo einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Myanmars. Der 7,30 m hohe Stupa steht auf einem massiven, vollständig mit Gold überzogenen Felsen, welcher wie von Zauberhand gehalten auf dem Rand des Mt. Kyaiktiyo steht. Der Legende nach hält der Felsen nur durch ein genau platziertes Haar Buddhas im Inneren der Pagode seine Balance.
Übernachtung in Kyaiktho.

4. Tag                  Kyaiktiyo – Yangon

Nach dem Sonnenaufgang am Golden Rock treten wir die Rückreise nach Yangon an. Unterwegs besuchen wir in Bago einen der mit 55 m Länge und 16 m Höhe größten liegenden Buddhas der Welt, allein sein kleiner Finger ist 3,05 m lang. In Yangon angekommen verbringen einen entspannten späten Nachmittag am Hotelpool.
Übernachtung in Yangon.

5. Tag                  Yangon – Mandalay

Heute geht es direkt zum Flughafen von Yangon und mit einem kurzen „Luftsprung“ sind wir schon in Mandalay, der früheren Hauptstadt der burmesischen Könige. Auf dem Weg vom Flughafen zur Stadt legen wir eine Pause in Sagaing ein, einem buddhistischen Zentren  mit zahlreichen Stupen und Klöstern rund um den Sagaing-Hügel. In Amarapura  auf der anderen Seite des Flusses sehen wir im gleißenden Licht die berühmte, vollständig aus Teakholz gebaute U Bein-Brücke. An ihrem Eingang steht das große Mahagandhayon-Kloster, in dem Tausende junger Mönche wohnen.
Nachmittags schlendern wir in Mandalay durch die quadratische, von acht Meter hohen Mauern eingeschlossene, riesige Festung, in der sich heute allerdings nur Kasernen und Nachbauten aus Beton befinden. Hinter dem Queen-Victoria-Clocktower steht das moderne Gebäude des Zegyo-Marktes, in dessen engen, verwinkelten Gängen eine faszinierende Auswahl burmesischer Waren angeboten wird. In der Marmorstraße sehen wir den Steinmetzen bei der Herstellung kleiner und größere Buddhafiguren zu.
Übernachtung in Mandalay.

6. Tag                 Mandalay – Mingun – Mandalay

Am Morgen unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Irrawaddy nach Mingun. Neben der gigantischen, bei dem Erdbeben 1838 schwer beschädigten Mantara-Gyi-Pagode können wir hier eine der schwersten, noch intakten Glocken der Welt bewundern. Von der obersten Terrasse des schneeweißen Hsinbyume Paya, der den Weltberg  Meru repräsentiert, haben wir einen schönen Blick auf Mandalay.
Nach der Rückkehr in die alte Königsstadt gehen wir zur Mahamuni-Pagode, deren Zentrum eine sehr alte, hochverehrte Buddhafigur bildet, die von den Gläubigen über und über mit Blattgold überzogen wurde. Anschließend besuchen wir das Goldene Teakkloster und die Kuthodaw-Pagode, bekannt auch als „größtes Buch der Welt“. Am späten Nachmittag besteigen wir den Mandalay Berg und genießen die Aussicht über die Stadt.
Übernachtung in Mandalay.

7. Tag              Mandalay – Pyin Oo Lwin

Vormittags schlendern wir durch die quadratische, von acht Meter hohen Mauern eingeschlossene, riesige Festung, in der sich heute allerdings nur Kasernen und Nachbauten aus Beton befinden. Hinter dem Queen-Victoria-Clocktower steht das moderne Gebäude des Zegyo-Marktes, in dessen engen, verwinkelten Gängen eine faszinierende Auswahl burmesischer Waren angeboten wird. In der Marmorstraße sehen wir den Steinmetzen bei der Herstellung kleiner und größere Buddhafiguren zu.
Nach dem Mittagessen fahren wir mit dem Bus in die ehemalige britische Hill-Station, ins 1095 m hoch gelegene Pyin Oo Lwin. In ungewöhnlich frischer Bergluft spazieren wir durch den Botanischen Garten und nehmen unseren Nachmittagstee oder Kaffee im alt ehrwürdigen Hotel Candacraig ein, wo sich in der Kolonialzeit die Teakhändler trafen.
Übernachtung in Pyin Oo Lwin.

8. Tag                   Pyin Oo Lwin – Goteik –Viadukt – Mandalay

Nach dem Frühstück fahren wir in den kleinen Ort Naung Cho, wo wir in den Zug nach Hsipaw steigen. Die Fahrt geht über das spektakuläre 111 m hohe und 800 m lange Goteik-Viadukt, das 1899 von der Pennsylvania und Maryland Bridge Construction für die Briten gebaut wurde, um eine Anbindung an die legendäre Burma Road nach China zu ermöglichen. Gemeinsam mit einheimischen Passagieren erleben wir die Zugfahrt durch ländliche Gebiete und hübsche Ortschaften an der Strecke. Nach ca. 45 Minuten verlassen wir den Zug in Naung Pein und fahren zurück nach Mandalay.
Übernachtung in Mandalay.

9. Tag                  Bootsfahrt Mandalay – Bagan

Sehr früh am Morgen fahren wir zur Anlegestelle am Irrawaddy und gehen an Bord des Schiffes, das uns auf einer etwa 10-stündigen Fahrt auf dem bedeutendsten Fluss Myanmars nach Bagan bringt. Der Besuch des Pagodenfeldes von Bagan ist zweifellos der Höhepunkt unserer Myanmarreise. Auf rund 40 km² stehen etwa 2300 Tempel und Sakralbauten aus längst vergangener Zeit. Den Sonnenuntergang auf einem Tempel mit Blick auf den schimmernden  Irrawaddy zu erleben ist ein unvergessliches Erlebnis.
Übernachtung in Bagan.
Hinweis: Bei niedrigem Wasserstand oder zu geringer Auslastung des Schiffs erfolgt der Transfer nach Bagan per Flugzeug.

10. Tag                Bagan

Bagan gehört zu den großartigsten Sehenswürdigkeiten Südostasiens. Von dieser einst riesigen und mächtigen Stadt regierten 14 verschiedene Herrscher über weite Teile des heutigen Myanmar. Vom 11. bis zum 13. Jahrhundert war Bagan das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Mit dem Fahrrad erkunden wir das weitläufige Gelände und besuchen die wichtigsten Tempel: die Shwezigon- und Ananda-Pagode, den Htilominlo-, Shwesandaw- und Manuha-Tempel sowie den Thatbyinnyu-Tempel, der mit 61 m Höhe zu den höchsten Bauwerken zählt. Außerdem werden uns in einer Lackwerkstatt die verschiedenen Produktionsstadien der wunderschönen Lackarbeiten gezeigt, für die Bagan so berühmt ist.
Übernachtung in Bagan.

11. Tag                Mt. Popa

Heute Vormittag unternehmen wir einen Ausflug zum „Sitz der Geister“, dem von den Burmesen sehr verehrten Mt. Popa. Der bedeutendste Geisterschrein Myanmars thront auf einem erloschenen Vulkan in 1500 m Höhe. Vorsicht: Unseren Anstieg begleiten nämlich viele Affen, die es auf unsere Taschen, Brillen oder Kameras abgesehen haben. Unterhalb des Berges liegt am Fluss das zauberhafte Städtchen Sale, wo wir ein wenig Zeit in einem Teehaus oder bei einem kleinen Bummel durch den Ort verbringen können. Am Nachmittag besteht für uns die Möglichkeit, an einer Heißluftballonfahrt über die Ruinenstätte von Bagan teilzunehmen.
Übernachtung in Bagan.

12. Tag                Bagan – Heho – Inle-See

Am frühen Morgen nehmen wir Abschied von Bagan und fliegen nach Heho. Von dort fahren wir direkt in die alte Shan-Fürstenstadt Nyaungshwe, von wo wir mit einem Langboot auf einem Kanal bis zum See fahren. Am Westufer steht die Phaung Daw U Pagode, die für ihre aus dem 12. Jh stammenden, über und über mit Blattgold beklebten fünf Buddhafiguren berühmt ist. Gleich nebenan können wir auf dem Markt dem bunten Treiben der Händler zuschauen. Gemüse, Blumen und Früchte werden in kunstvoll angelegten schwimmenden Gärten angebaut, die die Hauptattraktion des Sees sind, und durch die wir mit unseren Booten gefahren werden. Die hier ansässigen Intha leben in Pfahlhäusern. Einige sind noch immer mit der Technik des Einbeinruderns vertraut, die es ermöglicht mit beiden Händen zu fischen.
Übernachtung im Resort am See.

13. Tag                Inle-See

Genießen wir noch einmal die entspannte Atmosphäre am Inle-See. Auf dem schwimmenden Markt in Ywa-ma sehen wir, wie über mehrere Boote hinweg gehandelt wird, wie Marktfrauen die burmesischen Cheroot-Zigarren rauchen oder Betelnuss kauen. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug zu den Ruinen von Indein. Hier spazieren wir durch den „Dschungel“ von ca. 1000 verfallenen Tempel und Stupas bevor wir wieder zu unserem stimmungsvollen Übernachtungsort aufbrechen, dem Resort im See. Von der auf Pfählen gebauten Anlage ist der Sonnenuntergang, den wir an der Bar bei einem Cocktail genießen, ein besonders stimmungsvolles Erlebnis.
Übernachtung im Resort am See.

14. Tag                Inle See – Yangon

Im Laufe des Vormittags fliegen wir zurück in die Hauptstadt Yangon. Rund um die Sule-Pagode bummeln wir noch einmal durch die schachbrettförmig angelegte Altstadt am weißen Rathausgebäude und an alten Kolonialbauten vorbei bis zum berühmten Strand-Hotel. Auf dem Bogyoke-Aung-San-Markt wird vor allem Schmuck angeboten, aber auch schöne Lackarbeiten, so dass wir vielleicht noch ein hübsches Souvenir finden. Über die Maha Bandoola Road gehen wir dann in Richtung Westen bis nach Chinatown, um uns den alten chinesischen Tempel Kheng Hock Keung anzuschauen und einen Blick ins Plastic-Summit-Kaufhaus zu werfen, wo sich noch Überreste eines alten Tempels befinden.
Übernachtung in Yangon.

15. Tag                Yangon – Deutschland

Je nach Flug Transfer zum Flughafen und Rückreise nach Deutschland.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 3.420,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 635,00 EUR

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer in 4-5* Hotels
  • tägliches Frühstücksbuffet
  • Halbpension in Hotels oder Restaurants
  • Transfer Flughafen – Hotel 1. Tag, Hotel – Flughafen letzter Tag
  • klimatisierter Autobus lt. Programm
  • 3 nationale Flüge innerhalb von Myanmar
  • alle Eintrittsgelder laut Programm
  • durchgehende deutschsprechende Reiseleitung

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • weitere Mahlzeiten
  • Visa
  • Trinkgelder
  • Versicherung

Reisetermine:

18.11.-02.12.2017

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 10 Personen zustande.

Sexuelle Kontakte unter Männern sind in Myanmar illegal. Aufgrund der Gesetzgebung gibt es jedoch keine Verurteilung. Im Land herrscht eine große Toleranz gegenüber Schwulen.


Wandern in Patagonien

Am Ende der Welt


Tourbeschreibung

1. Tag     Deutschland – Santiago de Chile

Nach Ankunft in Santiago werden wir am Flughafen von unserem Reiseleiter begrüßt und zu unserem Hotel gebracht. Am Nachmittag lernen wir die Höhepunkte der chilenischen Hauptstadt kennen, so z.B. das Regierungsviertel und den Berg San Cristobal, von dem wir einen tollen Blick über die Stadt haben. Am Abend erwartet uns ein gemeinsames Willkommens-Dinner in einem typisch chilenischen Restaurant.
Übernachtung in Santiago im Hotel.

2. Tag    Santiago – Temuco – Araucania Andina

Am Morgen werden wir von unserem Hotel zum Flughafen gebracht, um einen kurzen Flug nach Temuco zu nehmen, Hauptstadt der Region Araukanien und zugleich Heimat der einheimischen Mapuche-Indianer. Wir besuchen den Markt „feria pinto“ mit seinen zahlreichen lokalen Produkten, wie zum Beispiel Merken (typisches Gewürz der Mapuche) und einer Vielfalt an Gemüse- und Obstsorten. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung setzen wir unseren Weg fort und erreichen nach etwa 1,5 Stunden Fahrtzeit unser nächstes Ziel, das Malalcahuello Nationalreservat. Hier haben wir Zeit für eine kleine Wanderung, um die einheimische Flora und Fauna zu entdecken.
Abendessen und Übernachtung in Malalcahuello.

3. Tag    Malalcahuello Nationalpark

Nach dem Frühstück steht unser erster Tagesausflug auf dem Plan. In einem der schönsten Nationalreservate Chiles entdecken wir den aktiven Vulkan Llaima. Die spektakuläre Umgebung bietet eine tolle Aussicht auf die umliegenden Vulkane Lonquimay und Navidad. Unser Ausflug beginnt am Mountain & Ski Resort Corralco, von wo aus wir in Richtung Südosten durch einen jahrhundertalten Araukarien-Wald wandern. Versteckt in der dichten Flora des Waldes entdecken wir die Lagune Pehuenco, von hier aus geht es hinauf zum Bach la Plancha. Nach einem schönen Picknick fahren wir zurück zu unserem Hotel. Wir haben Gelegenheit zu entspannen und ein Bad im Whirlpool zu nehmen. Wer mag, gönnt sich nun eine Entspannungs- oder Schönheitsbehandlung, um dem Körper etwas Gutes zu tun und die Seele baumeln zu lassen.
Abendessen und Übernachtung in Malalcahuello.

4. Tag    Vulkan Lonquimay – San Martin de los Andes (Argentinien)

Heute werden wir die Region Araukanien verlassen – genießen wir noch einen letzten Blick auf den Lonquimay Vulkan, der mit einer Höhe von 2.890 m und seiner schneebedeckten Spitze einfach ein Hingucker ist. Wir fahren über die Grenze nach Argentinien und haben Zeit für einige kleine Wanderungen mit anschließendem Picknick sowie den fantastischen Ausblick auf die umliegenden Seen und die Anden zu genießen. Auf dem Weg nach San Martin werden wir an den Städten Alumine und Junin de los Andes vorbeikommen, die von den einheimischen Indianern gegründet wurden. Hier besuchen wir das Mapuche-Museum und lernen mehr über typische Musikinstrumente, Textilien, Handwerkszeug und die Siedlungsgebiete der Mapuche kennen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, um San Martin, das direkt am Ufer des wunderschönen Lacar-Sees liegt, selbst zu erkunden.
Übernachtung in San Martin.

5. Tag    Andenüberquerung per Schiff

Nach dem Frühstück geht es zurück nach Chile. Auf dem Pirihueico-See überqueren wir die Anden. Dieser See wurde einst von Gletschern geformt und ist einer der 7 Seen der Panguipulli-Region. Nach einer kurzen Fahrt kommen wir im Huilo-Huilo Reservat an. Mit einem Netz markierter Wanderwege von über 250 km und einer Vielfalt an wild lebenden Tieren sowie Bäumen und Pflanzen hat sich dieses Reservat zu einem Modellbeispiel in der Tourismusbranche in Chile entwickelt. Wir werden eine Wanderung unternehmen und den Salto de Huilo Huilo besuchen. Dieser 37 Meter hohe Wasserfall entstand durch einen Vulkanausbruch. Am Nachmittag besuchen wir die kleine Stadt Liquiñe, wo wir lokale Mapuche-Gerichte probieren können. Wir erfahren mehr über die Kultur und Bräuche der eingeborenen Indianer. Danach geht es weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Riñihue-See, wo auch unser gemütliches Hotel liegt.
Abendessen und Übernachtung am Riñihue-See.

6. Tag    Reservat San Pablo de Tregua

San Pablo de Tregua umfasst 2.184 ha Wald, gehört zur Universidad Austral de Chile und auch zu den ersten privat geschützten Reservaten Chiles. Bei leichten Wanderungen werden wir die Gegend erkunden, welche im Jahre 1960 von einem Erdbeben stark getroffen wurde. Der Wald bietet ein wunderschönes Panorama sowie eine prächtige Flora und Fauna.
Abendessen und Übernachtung am Riñihue-See.

7. Tag    Riñihue-See – Puerto Varas

Wir setzen unsere Reise fort und fahren auf der berühmten Panamericana. Auf dem Weg zum Llanquihue See besuchen wir Frutillar, ein bezauberndes kleines Städtchen, welches deutlich von deutschen Einwanderern geprägt wurde. Am Nachmittag Ankunft in Puerto Varas. Die Stadt bietet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge um den Llanquihue-See und zu den Vulkanen Osorno und Calbuca an. Puerto Varas wird auch Rosenstadt genannt, da das Stadtgebiet im Bereich der Uferpromenade von mehreren Rosengärten durchzogen ist. Die Stadt ist stark deutsch geprägt, mit vielen historischen Gebäuden aus der Gründerzeit.
Übernachtung in Puerto Varas.

8. Tag    Puerto Varas – Punta Arenas

Abholung von unserem Hotel und Flug von Puerto Montt nach Punta Arenas (2,5 Stunden). Die südlichste Stadt des Kontinents ist Ausgangspunkt für unsere Reise in das Herz Patagoniens. Nach der Ankunft ist eine Stadtrundfahrt geplant, bei der wir einen herrlichen Ausblick auf die berühmte Magellanstraße haben werden, welche den Kontinent von der Insel Tierra del Fuego trennt.
Abendessen und Übernachtung in Punta Arenas.

9. Tag    Punta Arenas – Nationalpark Torres del Paine

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu einem der eindrucksvollsten Nationalparks der Welt, Torres del Paine. Wir fahren durch die typische Pampalandschaft der Magellan-Region und sehen dabei vereinzelt typische Landgute. Wir machen einen Halt an der Pinguinkolonie Seno Otway; hier können wir nicht nur Magellan-Pinguine, sondern auch Füchse, Nandus (Laufvögel) und Kondore beobachten. Wir erreichen unser Landgut in der Nähe des Eingangs zum Nationalpark. Auf dieser 14.000 ha großen Farm bekommen wir einen tiefen Einblick in das aufregende und gleichzeitig harte Leben der Gauchos.
Abendessen und Übernachtung bei Torres del Paine.

10. Tag    Nationalpark Torres del Paine

Ohne Zweifel: der Nationalpark Torres del Paine ist ein Muss! Der Park ist einer der schönsten Orte in ganz Südamerika und wurde daher zum achten Weltwunder ernannt. Unser heutiger Tag ist eine Mischung aus Wanderungen und Fahrten. Höhepunkte sind der Besuch des Grey-Sees mit seinem imposanten Gletscher und die Wasserfälle Salto Grande und Salto Chico. Während der kurzen Wanderungen können wir unter anderem Guanakos, Flamingos, Nandus und Kondore beobachten. Zwischendurch gibt es auch ein stärkendes Picknick.
Abendessen und Übernachtung bei Torres del Paine.

11. Tag     Torres del Paine – El Calafate (Argentinien)

Heute heißt es Abschied nehmen von Chile, denn Argentinien wartet auf uns! Nach dem Frühstück geht es zur Grenze und zur Estancia Cerro Castillo. Wir fahren durch die endlos scheinende Weite der argentinischen Steppe, geprägt von niedrigen Sträuchern, Gräsern und Kakteen. Ein herrlicher Kontrast zu der üppig grünen Vegetation in Torres del Paine! Bald erreichen wir die am Ufer des riesigen Lago Argentino gelegene Stadt El Calafate und haben die Möglichkeit, diese und das dortige Regionalmuseum dort zu besuchen.
Übernachtung in Calafate.

12. Tag      Perito Moreno Gletscher

Wir lassen uns verzaubern von der atemberaubenden Landschaft des argentinischen Perito-Moreno-Gletschers. Während dieser Tagestour werden wir den Gletscher und seine Lagunen, Schluchten sowie zahlreichen Eisformationen erkunden. Wir erfahren Näheres zu der Pflanzen- und Tierwelt, der Gletscherkunde sowie einem besonderen Phänomen, das am Gletscher auftritt. Nach einem schönen Picknick in dieser einmaligen Landschaft kann optional eine kurze Wanderung auf dem Gletscher oder eine Bootsfahrt organisiert werden.
Übernachtung in El Calafate.

13. Tag       El Calafate – Buenos Aires

Am Morgen Abholung im Hotel und Transfer zum Flughafen El Calafate, um unseren Flug nach Buenos Aires zu nehmen. Die Stadt ist bekannt für ihre spektakuläre Architektur und ein vibrierendes Nachtleben. Transfer vom Flughafen in unser Hotel.
Übernachtung in Buenos Aires.

14. Tag       Buenos Aires

Heute besuchen wir die berühmtesten und interessantesten Viertel von Buenos Aires, um mehr über Geschichte und Gegenwart zu erfahren und den einmaligen Charme dieser Stadt zu spüren. Am Abend genießen wir unser gemeinsames Abschieds-Dinner.
Übernachtung in Buenos Aires.

15. Tag       Rückflug nach Deutschland

Alle großen Abenteuer gehen leider einmal zu Ende – wir hoffen aber, dass diese Eindrücke der letzten 2 Wochen für lange Zeit in Erinnerung bleiben werden! Unsere Reise endet mit dem Transfer zum Flughafen Buenos Aires, von wo aus wir unseren Rückflug nehmen.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 4.178,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 1.349,00 EUR

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer in den Hotels
  • tägliches Frühstücksbuffet
  • 3 x Lunchpaket, 7 x Abendessen
  • klimatisierter Autobus
  • alle Eintrittsgelder lt. Programm
  • Qualifizierte deutschsprechende Reiseleitung
  • geführte Wanderungen lt. Programm
  • Alle Transfers lt. Programm

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • Inlandsflüge
  • weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Versicherung

Reisetermine:

02.12. – 16.12.2017

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 10 Personen zustande.

In Chile und Argentinien ist Homosexualität nicht verboten. In Chile gelten jedoch noch schwule Kontakte in der Öffentlichkeit als Erregung öffentlichen Ärgernisses. Andererseits wird schwules Leben gesellschaftlich immer mehr akzeptiert. In Santiago gibt es eine lebendige Szene.


Argentinien


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Rajasthan

Im Land der Maharadschas


Tourbeschreibung

1. Tag                Deutschland – Delhi

Flug von Deutschland nach Delhi.

2. Tag                Delhi

Ankunft in der Nacht in Delhi. Wir werden vom indischen Fahrer empfangen und ins Hotel begleitet.
Bei einem gemeinsamen Frühstück haben wir Gelegenheit, uns kennenzulernen. Danach tauchen wir in das hektische Treiben der indischen Hauptstadt ein. Der Tag beginnt mit dem modernen Indien am Gate of India und dem Parlamentsviertel. Das Tor wurde 1921 von Lutyens entworfen und ähnelt dem Arc de Triomphe in Paris. Es erinnert an die 90.000 indischen Soldaten, die im 1. Weltkrieg für die Briten gefallen sind. Weiter geht es in die Altstadt von Delhi, wo wir die Jami Masijd besichtigen, Indiens größte Moschee. Bis zu 25.000 Gläubige finden hier Platz! Nur 500 Meter von der Moschee entfernt liegt das Rote Fort, eine monumentale Anlage, die dem Fort in Agra nachempfunden wurde. Am Abend bummeln wir um den Connaught Place und genießen ein erstes landestypisches Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants.
Übernachtung in Delhi.

 3. Tag                 Delhi – Mandawa

Wir fahren zum 13 km südlich von Delhis Zentrum entfernt liegende Qutb Minar, einem frühen Beispiel afghanischer Architektur. Das Zentrum der Anlage bildet eine 72,5m hohe fünfstöckige Säule aus rotem Sandstein, die als Denkmal zur Erinnerung des Sieges über den letzten Hindu-Herrscher in Delhi 1193 erbaut wurde. Wir schlendern durch die schöne Parkanlage, besichtigen die Quwat-ul-Islam-Masjid- Moschee, den ersten islamischen Sakralbau auf indischem Boden, an der noch deutlich die Handschrift hinduistischer Steinmetze zu erkennen ist und das beeindruckende Grabmal von Iltutmish. Am Nachmittag fahren wir etwa
5 Stunden nach Mandawa, einem geschäftigen kleinen Örtchen aus dem 18.Jh.
Übernachtung in Mandawa.

 4. Tag                Mandawa – Bikaner

Mandawa ist berühmt für seine Havelis, wunderschön bemalte Kaufmannshäuser, die vom früheren Wohlstand der hier ansässigen Familien zeugen. Einige der Häuser können wir auch von innen besichtigen, ebenso wie das imposante Fort Mandawas, bevor die Fahrt weiter geht nach Bikaner. Das Juwel der Wüstenstadt ist Junagarh, eine der schönsten Festungen Rajasthans, die innerhalb ihrer Mauern zahlreiche Tempel und Paläste verbirgt. Besonders der Blumen-und der Mondpalast, die wir am Nachmittag besichtigen, sind mit ihrer prächtigen Ausstattung sehenswert.
Übernachtung in Bikaner.

5. Tag                  Bikaner – Jamba

Nach dem Frühstück fahren wir in südwestlicher Richtung gemächlich durch die karge Wüstenlandschaft zu unserem Erlebnisresort nach Jamba. Das Dorf ist nach Jambeshwar, dem Gründervater und Guru der Bishnoi benannt. Auch der Haupttempel ist ihm gewidmet. Nach unserer Ankunft können wir uns den Rest des Tages in der herrlichen Umgebung unseres Resorts entspannen und dabei die im königlichen Rajasthan-Stil gestalteten Cottages bewundern oder am Pool liegen. Am Abend erwartet uns ein göttliches Farbenspiel von Rot- und Orangetönen beim Sonnenuntergang über der Wüste, bevor wir von traditioneller Musik aus Rajasthan unterhalten werden.
Übernachtung in Jamba.

 6. Tag              Jamba

Den heutigen Tag beginnen wir mit einer Kamel-Safari zu den Dörfern der Umgebung. Wir lernen das einfache Leben und die Kultur des Bishnoi-Stammes kennen, beobachten die Frauen beim Wasser holen am Brunnen und besuchen den Tempel von Jamba. Am Nachmittag schauen wir den Kindern in der Schule über die Schulter und beschließen unsere Wüstensafari mit einem Besuch der Salinen ab. Den Abend verbringen wir wieder bei traditioneller Musik und einem gemeinsamen Abendessen im Speisezelt.
Übernachtung in Jamba.

 7. Tag            Jamba – Jaisalmer

Am Morgen nehmen wir Abschied von der erholsamen Atmosphäre unseres Wüstencamps und reisen weiter nach Osten in die Goldene Stadt, ins atemberaubende Jaisalmer. Schon von weitem sieht man die sandgelben Befestigungswälle, die sich wie in Tausendundeiner Nacht aus der Wüste Thar erheben. 99 mächtige Bastionen bewachen die Altstadt mit ihren engen Gassen. Den besten Panoramablick in die weite Wüstenlandschaft bietet der Sunset Point nördlich des Hauptbasars oder die Dachterrasse des Paradise Hotels. Bei einem Abendspaziergang bummeln wir über die farbenprächtigen Märkte.
Übernachtung in Jaisalmer.

 8. Tag          Jaisalmer – Wüste Thar – Jaisalmer

Heute gehen wir auf Entdeckungsreise durch das Fort der alten Karawanenstadt. Wir schlendern durch mehrere massive Tore hinein in das uralte Monument, das bereits 1156 erbaut wurde und nicht nur mehrere beeindruckende Havelis, sondern auch sieben wundervolle Jaintempel in seinem Inneren verbirgt. Gegen Abend reiten wir auf Kamelen hinaus in die Wüste Thar und erleben den Sonnenuntergang mit Blick auf die faszinierende Kulisse der Stadt.
Übernachtung in Jaisalmer.

9. Tag         Jaisalmer – Jodhpur

Wir lassen die Thar-Wüste hinter uns und besuchen auf dem Weg nach Jodpur die beiden Orte Pokhran und Osian, wo wir ein kleines Fort und jainistische und hinduistische Tempel aus dem 8. Jh besichtigen. Dann kommen wir schließlich in den Ursprungsort der unter Reitern wohl bekannten gleichnamigen, geräumigen Hose in hellem beige. Jodpur, die „Blaue Stadt“, wird überragt vom Merangarh-Fort, das direkt über den tiefblau schimmernden Häusern der Stadt aus dem Fels zu wachsen scheint. Hier war der makabre Sati-Kult besonders ausgeprägt, was man am Loha Pol-Tor feststellen kann. 32 Prinzessinnen verschiedener Maharadschas hinterließen hier ihre Handabdrücke bevor sie sich mit ihren verstorbenen Männern auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließen. Unterhalb des Forts besuchen wir das leuchtend weiße palastähnliche Grabmal Jaswant Thada, bevor wir uns ins Getümmel des blauen Häusermeeres stürzen und durch die bunten Marktstraßen zum Clocktower wandern.
Übernachtung in Jodhpur.

 10. Tag    Jodhpur – Ranakpur – Udaipur

Nach 3,5 Stunden Fahrt erreichen wir Ranakpur mit einem der schönsten und wichtigsten Jain-Tempel Indiens. Der Jainismus wurde ca. 500 v. Chr. von Mahavira, einem Zeitgenossen Buddhas, gegründet und seine Grundprinzipien sind Gewaltlosigkeit und Toleranz gegenüber Andersgläubigen. Der beeindruckende Bau liegt inmitten einer grandiosen Bergkulisse unter schattenspendenden Bäumen. Die fein ziselierten Marmorskulpturen seiner vier Tempel können sich durchaus mit den berühmten Dilwara Schreinen in Mount Abu messen. Durch die alpenähnliche Berglandschaft fahren wir hinauf zur zweitgrößten Festung Rajasthans. Wie ein Vogelhorst hockt das gewaltige Kumbhalgarh von einer dicken 12 km langen Mauer umgeben in 1.100m Höhe auf einem Felsen. Wir steigen das letzte Stück zur Burg hinauf und haben einen weiten Blick über die zerklüftete Landschaft. Am späten Nachmittag fahren wir weiter zum bezaubernden Udaipur am Picholasee. Auf einer Bootstour am Abend gleiten wir am berühmten weißen Lake Palace Hotel vorbei, wo schon James Bond übernachtete.
Übernachtung in Udaipur.

11. Tag               Udaipur

Den heutigen Tag verbringen wir mit einer ausführlichen Besichtigung des „Venedig des Ostens“. Auf einem Stadtrundgang lernen wir den riesigen, von vielen verschiedenen Stilepochen beeinflussten Stadtpalast kennen, wo in einem Seitenflügel noch immer der Maharadscha residiert. Wir spazieren hinunter zum indo-arischen Jagdish-Tempel mit seinen fantastischen Schnitzereien und schauen uns im Government Museum die Miniaturmalereien der Mewar Schule an. Im Sahelion-Ki-Bari, einem beliebten Stadtpark, der den Jungfrauen gewidmet ist, können wir zwischen Springbrunnen und Marmorelefanten am Lotosteich entspannen. Am Nachmittag besuchen wir das Lok Kala Mandal Museum, um uns traditionelle Kleidung, Tänze und Masken der Bevölkerung anzuschauen. Den Höhepunkt des Abends bietet eine Bootsfahrt auf dem Pichola-See, wo wir die malerischen Inseln im Abendlicht liegen sehen.
Übernachtung in Udaipur.

 12. Tag             Udaipur – Bundi                            

Nach dem Frühstück fahren wir ins 233 km entfernte Bundi. Das idyllische kleine Städtchen im Südosten Rajasthans wirkt mit seinen engen Gassen und zahlreichen Tempeln etwas aus der Zeit gefallen. Von der Ruhe ließ sich schon Rudyard Kipling beeindrucken, der hier an seinem Roman „Kim“ schrieb. Der über ihm thronende Chitrashala Palast scheint den Ort fast zu erdrücken. Die einmalig schönen Wandmalereien der im Rajputen-Stil errichteten Palastanlage üben einen besonderen Reiz aus. Nach einem steilen Aufstieg zur Taragarh-Festung haben wir einen herrlichen Rundblick. Bundi hat über 60 mit Wandreliefs verzierte Baoris (mit Stufen versehene Tiefbrunnen), von denen der Raniji-Ki-Baori der schönste ist. Zurück in der Altstadt können wir uns in einer Malschule mit der Technik der Miniaturmalerei vertraut machen, die hier in Bundi einen speziellen Stil hat.
Übernachtung in Bundi.

 13. Tag            Bundi -Jaipur

Von Bundi geht es heute nach Jaipur, der „Pink City“. Die Hauptstadt Rajasthans wurde zu Ehren von Prince Albert 1876 in der Begrüßungsfarbe rosa-orange gestrichen. Jaipur entspricht mit seinen bunten Bazaren, dem unübersichtlichen Verkehr mit Elefanten und Kamelkarren und den tiefroten Turbanen ihrer Fahrer dem Klischee einer indischen Stadt. Wir besuchen natürlich den „Palast der Winde“, eine rosarote steinerne Fassade, die nur dazu diente, die Haremsdamen zu verbergen, während sie den Festzügen zuschauten. Nach der Besichtigung des Stadtpalastes und des größten steinernen Observatoriums der Welt, dem Jantar Matar, bummeln wir durch das Labyrinth der Altstadtgassen, die nach wie vor den verschiedenen Handwerken zugeteilt sind.
Übernachtung in Jaipur.

 14. Tag          Jaipur – Amber Fort – Jaipur

Das 11 km entfernte Amber ist die ehemalige Hauptstadt von Jaipur. Das mächtige Fort thront auf einem Felsen über dem Maota See. Durch den Mogul-Garten wandern wir hoch bis zum Haupttor. Im Innenhof stehen die bunt bemalten und geschmückten Elefanten, die heutzutage vor allem prächtige Fotomotive abgeben. Auf der höchsten Ebene des Forts können wir die Privatgemächer der Maharajas besuchen und haben durch zierliche Marmorgitterfenster einen spektakulären Blick über die Aravalli-Berge ins Amber-Tal. Nach der Rückkehr ins Hotel steht uns der Nachmittag für Entdeckungsreisen in Jaipur zur freien Verfügung.
Übernachtung in Jaipur.

 15. Tag          Jaipur – Agra

Nach dem Frühstück machen wir uns auf die Reise durch das ländliche Rajasthan. Sie führt uns schließlich in die Geisterstadt von Fatehpur Sikri) (UNESCO Weltkulturerbe). Akhbar der Große baute seine neue Hauptstadt 1571, doch bereits nach 15 Jahren musste sie wegen der problematischen Wasserversorgung  wieder aufgegeben werden und geriet schnell in Vergessenheit. Wir spazieren über die staubigen, leeren Plätze durch das gewaltige Siegestor zur großen Moschee und besichtigen das Marmormausoleum, das Akhbar zu Ehren des Heiligen Shaikh Salim Chisti bauen ließ. Weiterfahrt nach Agra, wo wir das mit wunderschönen Einlegearbeiten verzierte „Baby-Taj“, das Mausoleum von Mirza Ghiyas Beg besuchen und im Abendlicht vom Mehtab Bagh Park auf der anderen Seite des Flusses einen ersten Blick auf das Taj Mahal werfen.
Übernachtung in Agra.

16. Tag         Agra – Delhi

Das weltberühmte Grabmal Taj Mahal liegt direkt am Yamuna-Fluss. Es ist nicht nur das bekannteste Bauwerk Indiens, sondern besitzt auch eine einzigartige Ausstrahlung. Niemand kann sich dem Zauber entziehen, wenn er am frühen Morgen durch das Tor tritt und auf den weißen Palast mit seinen Kuppeln und Minaretten blickt, der sich im Wasser des Grabens spiegelt. Schah Jahan hat seiner Mumtaz ein unvergessliches, aber auch unfassbar teures Denkmal gesetzt, was ihn fast in den Ruin trieb. Nach einem ausgiebigen Rundgang widmen wir unsere Aufmerksamkeit einem weiteren Monumentalbau der Mogulen, dem Roten Fort. Mehr als hundert Jahre lang wurde an dieser Trutzburg aus rotem Sandstein gebaut. Ein Teil davon wurde wiederum von Shah Jahan als Privatpalast in weißem Marmor erbaut. Von hier haben wir genau wie er einen schönen Blick aufs Taj Mahal. Dann fahren wir zurück nach Delhi, wo wir uns in einem Tageshotel kurz erholen und erfrischen können, bevor wir zum Flughafen gebracht werden.

 17. Tag      Delhi – Deutschland

Rückflug in der Nacht nach Europa.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 2.255,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 797,00 EUR

 

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer in den Hotels
  • tägliches Frühstücksbuffet
  • 2 x Mittagessen, 15 x Abendessen
  • klimatisierter Autobus auf der Rundreise
  • alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Rikschafahrt in Delhi
  • Kamelsafari in Jamba
  • Bootsfahrt in Udaipur
  • Qualifizierte deutschsprechende Reiseleitung
  • Mineralwasser zu jedem Essen und während der Busfahrten
  • Transfers Flughafen -Hotel – Flughafen

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Visa
  • Trinkgelder
  • Versicherung

Reisetermine:

17.03. – 02.04.2017
06.10. – 22.10.2017

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 10 Personen zustande.

Ihr benötigt ein Visum für Indien. Gerne übernehmen wir die Besorgung für Euch. Preise auf Anfrage.

Homosexualität in Indien kann bestraft werden. § 377 des Strafgesetzbuches lässt dies zu nach wie vor zu.


Namibia

Land der Kontraste


Tourbeschreibung

1. Tag        Deutschland – Windhoek

Übernachtung im Flugzeug.

2. Tag        Windhoek

Am Morgen kommen wir in Windhoek, der Hauptstadt Namibias an. Transfer zum Hotel, wo wir uns bei einem Begrüßungsdrink kennenlernen. Nach einer kurzen Erholungspause machen wir eine Rundfahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Windhoek wirkt auf den ersten Blick provinziell, doch bei genauerem Hinsehen entpuppt es sich als lebendige Metropole und wichtiges Handelszentrum. Wir besichtigen die Alte Feste, das älteste Bauwerk der Stadt, die Christuskirche und das Parlamentsgebäude, auch „Tintenpalast“ genannt. Anschließend haben wir Gelegenheit für einen kleinen individuellen Stadtbummel. Das Abendessen nehmen wir in einem Restaurant ein.
Übernachtung in Windhoek.

3. Tag        Windhoek – Kalahari

Nach dem Frühstück fahren wir in südlicher Richtung durch gut erschlossenes Farmland nach Rehoboth, der Hauptstadt des „Basterlandes“. Die Baster stammen ursprünglich aus der südafrikanischen Kapregion und sind Nachfahren von weißen Siedlern und einheimischen Frauen der Nama und Koi San. Als „Mischlinge“ ohne Anerkennung verließen sie ihre Heimat und siedelten sich im Gebiet von Rehoboth an, wo sie eine eigene Kultur entwickelten und heute meist in der Landwirtschaft arbeiten. Im Museum lernen wir ihre Geschichte näher kennen. Dann geht es weiter über den südlichen Wendekreis des Steinbocks durch ein bedeutendes Karakul-Zuchtgebiet. Früher wurden vor allem ihre Felle exportiert, heute sind es vorwiegend Fleisch und Wolle. In der Nähe von Mariental liegt unser Tagesziel. Nach der Ankunft in der Lodge fahren wir mit dem Geländewagen durch die Ausläufer der Kalahari und können Antilopen und viele verschiedene Vogelarten beobachten. Bei einem „Sundowner“ genießen wir den herrlichen Sonnenuntergang über den roten Dünen der Kalahari.
Übernachtung in der Kalahari.

4. Tag        Kalahari – Sossusvlei

Von der Kalahari geht es heute nach Westen zum Namib Naukluft Park. Die Namib ist nicht nur die älteste Wüste der Welt, sondern auch ein UNESCO-Nuturdenkmal. Im kleinen Ort Maltahöhe legen wir eine Pause ein und besuchen ein Kulturprojekt, wo wir eine Aufführung der Cultural Group miterleben. Am Nachmittag nähern wir uns den berühmten, bis zu 300 m hohen orangefarbenen Dünen von Sossusvlei. Nach der Ankunft in unserer Lodge können wir uns ein wenig am Pool entspannen oder eine kleine Wüstenfahrt zu den Versteinerten Dünen unternehmen.
Übernachtung in einer Lodge in Sossusvlei.

5. Tag        Sossusvlei

Frühmorgens brechen wir zu den wahrscheinlich höchsten Dünen der Welt auf. Sossusvlei ist eine riesige Lehmsenke, die von Sandbergen umgeben und nur dann mit Wasser gefüllt ist, wenn der Tsauchab-Fluss genug Wasser führt. Soweit das Auge reicht erstrecken sich die orangefarbenen Dünen mit ihren scharfen Kanten, glatten Sandflächen und majestätischen Gipfeln inmitten schimmernder Salzpfannen. Wir wandern durch diese beeindruckende Landschaft, picknicken unterwegs und machen einen Abstecher zum Sesriem-Canyon. Der Name stammt angeblich aus der Zeit, als man sechs Riemen eines Ochsenwagens benötigte, um Wasser aus der Schlucht zu schöpfen. Nach der Rückkehr zur Lodge steht jedem der Rest des Tages zur freien Verfügung: Zur Entspannung oder für einen kleinen Ausflug in die zauberhafte Umgebung.
Übernachtung in einer Lodge in Sossusvlei.

6. Tag        Sossusvlei – Swakopmund

In frischer Morgenluft unternehmen wir noch einmal eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt über den Kuiseb-Canyon, bevor wir unsere Reise in Richtung Küste fortführen. Wir fahren durch die „Mondlandschaft“, ein zerklüftetes, fast vegetationsfreies Gebiet und besichtigen ein lebendes Fossil, die einzigartige Welwitschia Mirabilis. Diese bizarre Pflanze hat sich dem harten Wüstenklima perfekt angepasst und kann bis zu 2000 Jahre alt werden. Am Nachmittag erreichen wir Swakopmund, eine kleine Hafenstadt, die in der Kolonialzeit von Deutschen gebaut wurde. Auf einer Stadtrundfahrt genießen wir die reizvolle Atmosphäre des Ortes am Atlantischen Ozean mit seinen gut erhaltenen Jugendstilbauten.
Übernachtung in Swakopmund.

7. Tag        Swakopmund – Walvis Bay

Heute machen wir einen dreistündigen Bootsausflug (witterungsabhängig) in die Walvis Bay. Umgeben von Delfinen und Pelikanen tuckern wir durch die Walfischbucht, dem größten Naturhafen des Landes, beobachten vielleicht ein paar Flamingos und füttern die vorwitzigen Robben, die sich zu uns aufs Boot wagen, wenn sie es nicht vorziehen, sich am Strand in der Sonne zu aalen. An Bord werden Austern, Snacks und Sekt serviert. Gestärkt und gut gelaunt geht es zurück nach Swakopmund. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung.
Wir können durch die Stadt bummeln oder mit unserer Reiseleitung das Township Mondesa besuchen. Wir begegnen den Menschen, die uns von ihrem Alltag berichten und uns verraten, wie Mahango-Brei hergestellt wird, woher die großen Hüte der Damara stammen und warum die Hererofrauen so viele Röcke übereinander tragen. Alternativ können wir einen Rundflug über die Namib buchen. Das Abendessen nehmen wir heute in einem der zahlreichen ausgezeichneten Restaurants in der Stadt ein.
Übernachtung in Swakopmund.

8. Tag        Swakopmund  – Living Desert Adventure

Die Wüste lebt! Wir machen uns heute auf die Suche nach den „Little Five“.
Von Swakopmund geht es mit Allradfahrzeugen in den Dünengürtel an der Küste, der zunächst leblos und unfruchtbar erscheinen mag, jedoch voller Leben und von eindrucksvoller Schönheit ist. Dank des Küstennebels vom kalten atlantischen Ozean und der damit verbundenen Luftfeuchtigkeit überlebt hier eine Vielzahl von kleinen Tieren, die sich der Wüste ideal angepasst haben. Vielleicht können wir die „tanzende Weiße Dame“, eine Spinne, beobachten. In 44 Umdrehungen pro Sekunde saust sie die Dünen herab, um ihren Feinden zu entkommen. Wir folgen den Spuren der beinlosen Echse, bewundern die sandtauchenden Anchietas-Wüsteneidechsen, seitwärts schlängelnde Otter, Wüsten-Chamäleons und unzählige andere interessante Wesen. Auf einer Wanderung durch die endlose Schönheit der Landschaft werden wir mit den geologischen Strukturen der Wüste vertraut gemacht. Gegen Mittag sind wir wieder in Swakopmund und können den Nachmittag noch einmal ganz individuell für uns nutzen. Das Abendessen findet wieder in einem Restaurant im Ort statt.
Übernachtung in Swakopmund.

9. Tag        Swakopmund – Twyfelfontein

Am imposanten Brandbergmassiv vorbei, mit dem höchsten Berg Namibias, dem Königstein (2.573 m), fahren wir heute ins Damaraland. In Twyfelfontein. sind über 2500 Felsgravuren der San und einige Felsmalereien in den glatten Felsen geritzt. 1952 wurde das Tal zum Nationaldenkmal und 2007 auch zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die bis zu 6000 Jahre alten Tierdarstellungen, wie zum Beispiel der „Tanzende Kudu“ und die abstrakten Strukturen sind wichtige Zeugnisse dieser alten Kultur. In der Nähe spazieren wir durch die sogenannten „Orgelpfeifen“, durch Erosion entstandene Basaltsäulen, und den „Versteinerten Wald“, Überreste eines Waldes, der einmal vor ca. 300 Millionen Jahren gewachsen ist.
Übernachtung bei Twyfelfontein.

10. Tag        Twyfelfontein – Etosha Nationalpark

Vom Damaraland fahren wir in nördlicher Richtung in eins der schönsten und bedeutendsten Naturschutzgebiete Afrikas, den Etosha-Nationalpark. Fast alle afrikanischen Großwildarten sind hier in der spärlich bewachsenen Savannenlandschaft vertreten. Gleich nach der Ankunft gehen wir mit unserer Kamera in der weiten Ebene auf die Pirsch. Bei dieser Rundfahrt können wir schon einen ersten Eindruck von der Vielzahl der Landschaften und Lebensräume in diesem 22 000 m² großen Park gewinnen. Den Tag lassen wir bei einem kühlen Drink am Wasserloch des Restcamps ausklingen. Die Tiere beim abendlichen Trinken an der beleuchteten Wasserstelle zu beobachten ist ein unvergessliches Erlebnis.
Übernachtung im Etosha Nationalpark.

11. Tag        Etosha Nationalpark

Etosha wurde 1907 von Gouverneur von Lindequist als Nationalpark gegründet. Im Zentrum der gewaltigen Fläche liegt die Etosha-Pfanne, der „Platz des trockenen Wassers“, eine salzverkrustete Ebene von 129 km Länge und 104 km Breite. Nachdem wir am Morgen die Okaukuejo Primary School besucht, und uns über das Schul-und Bildungswesen Namibias informiert haben, verbringen wir den restlichen Tag mit spannenden Wildbeobachtungen. An Akazien- und Mopanebäumen vorbei fahren wir von Wasserstelle zu Wasserstelle und treffen hier auf Giraffen, Zebras, Elefanten, Antilopen und mit etwas Glück auch auf Löwen und Leoparden, die an die Tränke ziehen und dabei aufmerksam ihre Umgebung beobachten – als Jäger oder Beute.
Nach den beeindruckenden Tiererlebnissen kehren wir am späten Nachmittag in unsere Unterkunft zurück.
Übernachtung im Etosha Nationalpark.

12. Tag        Etosha Nationalpark – Tsumeb – Waterberg

Auch heute unternehmen wir mit dem Bus Wildbeobachtungsfahrten quer durch den Nationalpark. Den Tieren hier in ihrer natürlichen Umgebung so hautnah zu begegnen ist ein ganz besonderes Erlebnis. Vielleicht laufen uns heute Nashörner, Gnus und Springböcke vor die Linse und wir schießen unser persönliches Foto des Jahres. Am frühen Nachmittag verlassen wir den Nationalpark an der Ostseite und fahren zum Minenstädtchen Tsumeb. Der wegen seiner herrlichen Jacarandas und Bougainvilleas auch als „Gartenstadt“ bekannte Ort lebt vom Kupfer-Zink-und Bleiabbau. Nach einem kurzen Rundgang durch den Ort geht es über Otawi und den bekannten Markt der Kavango Holzschnitzer weiter nach Waterberg. Nach Ankunft in unserer Lodge machen wir eine kleine Jeep-Safari durch die Umgebung und genießen den Sonnenuntergang über der Savanne.
Übernachtung in Waterberg.

13. Tag        Waterberg – Region Windhoek

Das Waterberg-Gebirgsplateau ist ein Paradies für Wanderer. Der freistehende Berg (1900m) ist durch seine herausragende Lage vegetationsreicher und von größerem landschaftlichen Reiz als die karge Umgebung. Wir wandern vormittags am Fuß der Felswände entlang durch Felsengen zum Plateau hinauf und werden mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Nach dem Mittagessen können wir uns bei den Ruinen der alten Mission mit den geschichtlichen Hintergründen des Herero-Aufstands befassen und auf dem Fig Tree Walk noch die niedlichen Zebramangusten kennenlernen, die hier nach Futter suchen. Den Sonnenuntergang genießen wir bei einem Sundowner auf der Terrasse unserer Lodge.
Übernachtung in Waterberg.

14. Tag        Region Windhoek- Windhoek – Deutschland

Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Windhoek. Hier besuchen wir Katutura, das so genannte Township der Stadt, und schauen uns das Selbsthilfeprojekt Penduka an, wo Frauen in Eigenregie selbst hergestellte Handarbeiten verkaufen. Danach haben wir noch Gelegenheit, bei einem kleinen Stadtbummel in Windhoek das eine oder andere Mitbringsel zu erstehen. Am Nachmittag müssen wir uns vom wunderschönen Namibia mit seinen atemberaubenden Landschaften, vielfältigen Kulturen, der spektakulären Tierwelt und seinen gastfreundlichen Menschen verabschieden. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Übernachtung im Flugzeug.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 3.815,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 265,00 EUR

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • Linienflüge ab/an Frankfurt mit South African Airways in der Economy-Class incl. 23 kg Freigepäck und Bordverpflegung
  • Flughafensteuern, Sicherheitsgebühren, Luftverkehrsabgabe und aktuelle Treibstoffzuschläge
  • 12 Übernachtungen in guten bis sehr guten Mittelklassehotels bzw. Restcamps/Lodges im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Gepäckträgergebühren in den Hotels
  • tägliches Frühstück (meist in Büffetform)
  • 12 x Abendessen
  • 2 Flaschen Mineralwasser (0,5 Liter) pro Person und Tag während der Rundreise
  • alle zum Programm gehörenden Transporte und Transfers im landestypischen klimatisierten Reisebus
  • Eintrittsgelder und Gebühren für Nationalparks laut Programm
  • Qualifizierte durchgehende deutschsprechende Reiseleitung

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Getränke und weitere Mahlzeiten
  • Rail & Fly in 2. Klasse (ca. 70,00 EUR p.P. für hin-und Rückfahrt)
  • Trinkgelder
  • Visa falls nötig
  • Versicherung

Reisetermine:

27.08. – 09.09.2017

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 10 Personen zustande.

Homosexuelle Handlung zwischen Männern sind in Namibia verboten und stehen unter Strafe.


Venetien

Paläste, Villen und Wein


 

Tourbeschreibung

1. Tag Anreise Deutschland – Verona

Individuelle Anreise nach Verona, z.B. mit dem Zug ab Deutschland oder per Flug.
Wir lernen uns beim gemeinsamen Abendessen im Hotel kennen.
Übernachtung im Hotel in Verona.

2. Tag Verona

Heute entdecken wir die Schönheiten der über 2500 Jahre alten Stadt: über die römische Arena aus dem 1. Jhd. unserer Zeitrechnung und das Castelvecchio der Scalier mit seiner zinnenbekrönten Brücke flanieren wir zur Piazza Delle Erbe. Von hier sind es nur wenige Schritte zum wohl berühmtesten Balkon der Welt. Weiter geht es über die Piazza dei Signori mit der Loggia di Fra’Gioconda. Wir werden auch den Dom und die Basilika San Zeno Maggiore besichtigen. Zwischendurch machen wir nach Absprache eine längere Mittagspause, um auch das kulinarische Verona zu erkunden. Am Abend ist fakultativ ein Opernbesuch in der Arena di Verona möglich.
Übernachtung im Hotel in Verona.

3. Tag Verona – Soave – Verona

Nach dem Frühstück fahren wir nach Soave, einer schön gelegenen Kleinstadt östlich von Verona mit komplett erhaltener Stadtmauer und einer beherrschenden Festung. Wer mag kann zum Mittagessen den bekannten Wein kosten. Am Nachmittag haben wir dann Zeit, Verona noch einmal auf eigene Faust zu erkunden. Und abends vielleicht ein Besuch in der Schwulenszene? Oder vielleicht doch die Arena?
Übernachtung im Hotel in Verona.

4. Tag Verona – Vicenza – Verona

Heute unternehmen wir einen Tagesausflug nach Vicenza. Hier gibt es viele Palazzi zu bewundern, von denen einige von dem berühmten Architekten Andrea Palladio errichtet worden sind, wie der Palazzo Barbaran da Porto. Die Villa Rotonda und die Basilica Palladina sind zwei weitere Hauptwerke Palladios, der mit dem Teatro Olimpico das erste nachantike freistehende Theatergebäude Europas schuf (alle UNESCO Weltkulturerbe).
Übernachtung im Hotel in Verona.

5. Tag Verona – Padua

Am Vormittag brechen wir nach Castelfranco Veneto auf, einer Festungsstadt aus dem späten 12. Jh. Im Dom besichtigen wir eines der wenigen erhalten gebliebenen Gemälde des berühmtesten Sohnes der Stadt: Giorgone. Weiter geht es nach Treviso, wegen seiner vielen Kanäle auch „città delle acque“ genannt. Nach einer Mittagspause – vielleicht an einem der hübschen Kanäle? – fahren wir weiter zur Villa Barbaro, die man auch Palladio zuschreibt und deren berühmte Fresken von Veronese geschaffen wurden. Sie ist das vielleicht beste Beispiel für eine ideale „Villa rustica“, die das Repräsentationsbedürfnis der Bewohner mit den Aufgaben für die ertragreiche Nutzung eines Landgutes vereint.
Übernachtung im Hotel in Padua.

6. Tag Padua

Wir nehmen uns den ganzen Tag Zeit für die Besichtigung Paduas. Schon 1222 wurde die Universität gegründet, galt lange Zeit als eine der besten Europas und ist auch heute noch studentisch geprägt. Da nach der Restaurierung nur noch eine begrenzte Anzahl von Besuchern für jeweils 15 Minuten in die Cappella degli Scrovegni mit den berühmten Fresken von Giotto eingelassen wird, werden wir unseren Stadtrundgang um diesen Termin herum aufbauen. Wir bummeln über die Piazza delle Frutta und die Piazza delle Erbe, die quirligen, bunten Märkte Paduas, vorbei am Palazzo della Ragione und dem Reiterstandbild des Gattamelata von Donatello. Wir besichtigen die Basilika di Sant’Antonio und die Basilika der Hl. Justina.
Übernachtung im Hotel in Padua.

7. Tag Padua – Venedig auf dem Burchiello

Heute erleben wir einen der Höhepunkte unserer Reise: Am Portello – dem alten Flusshafen Paduas – besteigen wir den Burchiello und fahren die Brenta hinab in Richtung Lagune und Venedig. An den Ufern der Brenta haben sich ab dem 16. Jh wohlhabende Venezianer zahlreiche prächtige Villen als Sommersitze erbauen lassen, von denen wir einige, wie die berühmte Malcontenta, besichtigen können. Auf halber Strecke, in Oriaga, legt das Schiff eine ausdedehnte Mittagspause ein. Das berühmte Restaurant Il Burchiello, aber auch zahlreiche andere Restaurants laden zur Rast ein. Über weitere Schleusen geht es in die Lagune und wir landen – Venedig immer im Blick voraus – am Nachmittag im Herzen der Stadt am Dogenpalast.
Transfer in unser Hotel, wo uns das Gepäck schon erwartet.
Übernachtung im Hotel in Venedig.

8. Tag Venedig

Auf einem ausgedehnten Spaziergang verbunden mit einer Fahrt mit dem Vaporetto, dem venezianischen Wasserbus, erkunden wir Venedig. Unser Weg führt uns vom Markusplatz zum Rialto und über das Viertel San Polo Richtung Accademia und Salute Kirche. Unterwegs gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, aber auch kleine Gassen und beschaulische Plätze zu bewundern. Lasst Euch von der Betriebsamkeit der Venezianer anstecken!
Übernachtung im Hotel in Venedig.

9. Tag Ausflug nach Torcello

Am Vormittag starten wir einen Ausflug nach Torcello im nördlichen Teil der Lagune, der sogenannten laguna morta. Im 10. Jh war Torcello mit 10-20.000 Einwohnern größer und reicher als Venedig und als Bischofssitz das Zentrum der Lagune. Als die Lagune versumpfte verließen die Bewohner die Insel und heute leben hier nur noch 25 Menschen ganzjährig. Die Gebäude wurden abgebrochen und die Ziegel zum Bau der Häuser in Venedig verwendet. Von den zahlreichen Kirchen und Klöstern sind einzig die Kathedrale Santa Maria Assunta, die auf das Jahr 639 zurückgeht, mit ihren reichen byzantinischen Mosaiken und die Kirche Santa Fosca aus dem 11. Jh erhalten. Wer mag kehrt zum Mittag in die bekannte Locanda Cipriani ein, in der Hemingway Stammgast war. Zurück in Venedig, kann jeder individuell die Lagunenstadt weiter entdecken. Vielleicht ein Besuch in der Accademia? Oder lieber bei Peggy Guggenheim hereinschauen? Oder doch besser ein Eis im Café Florian mit Salonmusik auf dem Markusplatz?
Am Abend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen.
Übernachtung im Hotel in Venedig.

10. Tag Abreise

Nach dem Frühstück treten wir die individuelle Rückreise an, mit Bus oder Vaporetto zum Flughafen Marco Polo von Venedig oder mit dem Zug über Verona Richtung Deutschland.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 2.350,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 655,00 EUR

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • 10 Übernachtungen im Doppelzimmer in 3 – 4* Hotels
  • tägliches Frühstücksbuffet
  • Welcome Dinner am 1. Tag
  • Abschiedsdinner am letzten Tag
  • Ausflüge lt. Programm im Bus
  • Stadtbesichtigungen lt. Programm
  • Eintrittsgeld Villa Maser
  • Burchiello von Padua nach Venedig
  • Gepäcktransfer Padua – Venedig
  • Wassertaxi nach Torcello

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • Transfer Flughafen – Hotel 1. Tag, Hotel – Flughafen letzter Tag
  • weitere Mahlzeiten
  • Trinkgelder
  • Versicherung

Reisetermine:

15.06. – 24.06.2017

12.10. – 21.10.2017

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 10 Personen zustande.

Die Gesetzgebung in Italien sieht ein einheitliches Schutzalter von 14 Jahren für hetero- wie homosexuelle Beziehungen vor. Italien ist dennoch das homopolitische Schlusslicht in Europa.


Toskana

Unter der Sonne der anderen Toskana


Tourbeschreibung

1. Tag    Deutschland – Florenz

Individuelle Anreise nach Florenz. Unser Hotel liegt unterhalb der Piazza Michelangelo nahe den Boboligärten. Wir lernen uns beim gemeinsamen Abendessen im Hotel kennen.
Übernachtung im Hotel in Florenz.

2. Tag   Florenz

Vormittags erkunden wir gemeinsam auf einem ersten Spaziergang die Stadt. Vorbei am Palazzo Pitti gehen wir über den Ponte Vecchio Richtung Piazza della Signoria, dem Zentrum des mittelalterlichen Florenz. Der Palazzo Pitti war seit dem 16. Jahrhundert Residenz der Medici und bis 1919 die Florentiner Residenz des Königs von Italien. Die Piazza della Signoria wird beherrscht von Michelangelos meisterhaftem David, heute nur noch eine Kopie. Das Original befindet sich in der Accademia delle Arti del Disegno.
Weiter geht es zur Kathedrale Santa Maria del Fiori mit ihrer beeindruckenden und damals größten freitragenden Kuppel. Wer schwindelfrei ist, kann von oben einen grandiosen Blick über Florenz genießen. Die Mittagspause bietet sich für einen Besuch des quirligen Viertels um die Piazza Santo Spirito mit seinen vielen Lokalen an. Am Nachmittag schlendern wir zum wunderschönen Boboli-Garten, einem der bekanntesten italienischen Gärten des 16. Jh. Wer mag, kann hinterher die Galleria Palatina, die Gemäldesammlung der Medici im Palazzo Pitti besichtigen.
Übernachtung im Hotel in Florenz.

3. Tag    Florenz

Am Vormittag besuchen wir die Uffizien, eines der weltweit bedeutendsten Museen für klassische Kunst, insbesondere der italienischen Malerei. Der Nachmittag steht allen zur weiteren Erkundung der Stadt offen. Übernachtung im Hotel in Florenz.

4. Tag    Siena

Heute fahren wir nach Siena. Siena gilt als eine der schönsten Städte der Toskana und Italiens überhaupt. Schon von jeher befindet sie sich in Rivalität mit Florenz. Während Florenz als Paradebeispiel einer Renaissance-Stadt vor allem durch die schiere Masse und Größe seiner Bauwerke und Kunstwerke beeindruckt, hat Siena den mittelalterlichen Charakter der italienischen Gotik erhalten. Die historische Altstadt gehört seit 1995 zum UNESCO-Welterbe. Rückfahrt nach Florenz.
Übernachtung im Hotel in Florenz.

5. Tag    San Gimignano und Volterra

Am Vormittag besuchen wir das „Manhattan der Toskana“. San Gimignano besitzt noch einige intakte mittelalterliche Geschlechtertürme. Reiche Familien im Mittelalter versuchten, sich in der Höhe ihrer Türme gegenseitig zu übertrumpfen und damit ihre Macht zu demonstrieren. Von den einst 72 Geschlechtertürmen existieren in San Gimignano heute noch 15. Bevor wir die Stadt selbst besichtigen, werden wir auf einer kleinen Wanderung von ca. 2 Stunden einige grandiose Ausblicke auf die mittelalterliche Skyline haben. Die Stadt Volterra ist unser nächstes Ziel. Wir werden Architektur aus vielen Epochen bestaunen können wie zum Beispiel die gut erhaltene Porta all’Arco als Rest der etruskischen Stadtmauer, das Teatro Romano, erbaut zur Zeit des Kaisers Augustus, oder den ältesten erhaltenen Kommunalpalast der Toskana, den Palazzo dei Priori. Rückfahrt nach Florenz.
Übernachtung im Hotel in Florenz.

6. Tag    Montalcino und San Antimo

Wieder heißt es Koffer packen. Wir verlassen unser Hotel und fahren Richtung Montalcino. Von dort wandern wir ca. 3 Stunden zum Kloster Sant’Antimo, einer der schönsten romanischen Kirchen der Toskana. Die Benediktinerabtei schmiegt sich malerisch an den Fuß des Städtchens Castelnuovo dell’Abate, umringt von einer toskanischen Bilderbuchlandschaft. Zurück in Montalcino machen wir einen Stadtrundgang und genießen bei einer Weinprobe den hier beheimateten berühmten Brunello. Dann geht es weiter zu unserem Hotel in Grosseto.
Übernachtung im Hotel in Grosseto.

7. Tag        Parco dell’Uccellina

Heute genießen wir Natur pur bei einer Wanderung durch den Parco dell’Uccellina. Auf Waldpfaden und Küstenwegen durchstreifen wir den Naturpark der Maremma. Badesachen bitte nicht vergessen! Denn Traumstrände gibt es hier natürlich auch.
Übernachtung im Hotel in Grosseto.

8. Tag    Sovana und Pitiglano

Nach dem Frühstück fahren wir in die Berge nach Sovana, einem kleinen netten Städtchen. Wir besuchen die Tomba Ildebranda, das einzig erhaltene Exemplar eines etruskischen Tempelgrabes in der Nähe von Sovana. Obwohl Sovana nie ein bedeutender Ort war, gibt es für uns auch aus dem Mittelalter viele architektonische Perlen zu entdecken. Nach einer Mittagspause fahren wir weiter nach Pitigliano. Pitigliano thront beeindruckend auf einem ca. 300 m hohen Tuffsteinfelsen und ist von den tiefen Schluchten der Bäche Lente und Meleta umflossen, die sich im Lauf der Zeit in das Plateau geschnitten haben. Zusätzlich zu den natürlichen Canyons finden sich rund um die Stadt viele sogenannte „Vie Cave“, Wegsysteme der Etrusker, die in den Tuffstein gegraben wurden, um auf die der Stadt gegenüberliegenden Talseiten zu gelangen. Bevor wir die Stadt erkunden führt uns eine kleine Wanderung durch diese Hohlwege, die den Menschen bis vor knapp 100 Jahren als einzige Verbindung zur Außenwelt dienten. Übernachtung im Hotel in Grosseto.

9. Tag  Wanderung von Pienza nach Montepulciano

Nach dem Frühstück bringt uns unser Bus nach Pienza, dessen historisches Zentrum 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Vor der Wanderung durch eine Bilderbuchlandschaft (ca. 4 Stunden, Aufstieg etwa 500 m und Abstieg 370 m) schauen wir uns den Ort genauer an. Von weitem sieht man schon die Kuppel der Renaissancekirche von San Biagio, unterhalb von Montepulciano. Hier wartet bereits der italienische Kaffee auf uns! Nach einem Stadtbummel lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen mit Weinverkostung die Reise ausklingen.
Übernachtung in Montepulciano.

10. Tag  Rückfahrt nach Florenz und individuelle Abreise

Nach dem Frühstück bringt uns der Bus zum Flughafen nach Florenz.

 

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 1.838,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 259,00 EUR

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer in den 3-4* Hotels
  • tägliches Frühstücksbuffet
  • Welcome Dinner am 1. Tag und Abschiedsabendessen am letzten Tag
  • 2 Weinproben
  •  klimatisierter Autobus vom 6. bis zum 10. Tag lt. Programm
  • alle Eintrittsgelder laut Programm
  • qualifizierte deutschsprechende Stadtführer lt Programm
  • geführte Wanderungen im Parco dell‘ Uccellina und von Pienza nach Montepulciano

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • City Tax Florenz 4 Euro pro Person pro Nacht
  • City Tax Montepulciano 1,50 Euro pro Person pro Nacht
  • weitere Mahlzeiten
  • Trinkgelder
  • Versicherung

Reisetermine:

12.05. – 21.05.2017  (Ausgebucht!)

15.09. – 24.09.2017

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 10 Personen zustande.

Die Gesetzgebung in Italien sieht ein einheitliches Schutzalter von 14 Jahren für hetero- wie homosexuelle Beziehungen vor. Italien ist dennoch das homopolitsche Schlusslicht in Europa.


Katalonien

Kultur und Wandern von Bilbao bis Barcelona


Tourbeschreibung

1. Tag      Bilbao

Am Flughafen von Bilbao werden wir von unserer deutschsprachigen Reiseleitung begrüßt und die Fahrt ins Hotel wird gleich kombiniert mit einer orientierenden Stadtrundfahrt. Zuerst geht es per Bus hinauf auf den Stadtberg Artxanda, von wo man die beste Aussicht auf die Stadt hat. Danach geht es weiter durch das Viertel Ensanche zum historischen Stadtkern, der seit über 700 Jahren nur für Fußgänger zugänglich ist. Hier sehen wir u.a. die Kathedrale Santiago, den neuen Dorfplatz oder den Markt Ribera. Außerdem besichtigten wir die Metro, ein Werk von Sir Norman Foster. Nach der Stadtrundfahrt besuchen wir das berühmte Guggenheim Museum. Unser Reiseleiter erklärt uns sowohl die Architektur des Gebäudes, als auch seine permanente und temporäre Sammlung. Gemeinsames Abendessen in einem typischen Restaurant.
Übernachtung in Bilbao im Hotel.

2. Tag       Bilbao – Torla

Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Pyrenäen. Unterwegs kommen wir am Yesa-Stausee vorbei, wo wir die schönste Schlucht Navarras, Foz de Arbayun besuchen werden. Mit Steilhängen von 70 m Höhe und 7 km Länge ist dies die  größte Schlucht Navarras.
Mit etwas Glück können wir hier Gänsegeier und andere Greifvögel beobachten.
Übernachtung in Torla im Hotel.

3. Tag      Nationalpark Ordesa

Heute besuchen wir den Nationalpark Ordesa, der die dramatischsten Elemente der spanischen Pyrenäenlandschaft vereint. In seinem Herzen schneiden vier glaziale Cañons spektakuläre Felsschluchten in die Kalksteinmassive des Hochlands. Der Park zeichnet sich durch seine für den Kalkstein typischen Geländeformen wie Steilwände, Talkessel, Karsthöhlen und eine reiche Flora und Fauna aus. Unter anderem findet man hier die vom Aussterben bedrohten Ordesa Steinböcke, Steinadler oder Gämse. Der Park kann weitgehend zu Fuß auf zahlreichen Wanderwegen erkundet werden, wir fahren 4 Stunden mit Jeeps durch den Park.
Übernachtung im Hotel in Torla.

4. Tag        Torla – Vielha

Morgens Abfahrt aus Torla.
Wir machen Halt in Gerri de la Sal, einem kleinen mittelalterliches Dorf, in dem bis ins 20. Jh Salz aus salzhaltigen Quellen gewonnen wurde. Heute kann man die ehemaligen Produktionsstätten besichtigen. In der Nähe befindet sich die Schlucht von Congost de Collegats, die zusammen mit den umgebenen Gipfeln einen interessanten Naturraum mit vielen Vogelarten darstellt. Hier bietet sich die Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung. Danach Weiterfahrt nach Vielha.
Übernachtung im Hotel in Vielha.

5. Tag       Nationalpark Aigüestortes i Sant Maurici

Heute steht die Erkundung Kataloniens einzigem Nationalparks Aigüestortes i Sant Maurici auf dem Programm. Jeeps werden uns zum Ausgangspunkt der Wanderung (Miches) hinbringen und am Ende wieder abholen (Sant Maurici.) Die Wanderung dauert den ganzen Tag, ist mittelschwer, aber man braucht gutes Schuhwerk!
Neben den Schönheiten des Hochgebirges beeindruckt vor allem das viele Wasser, dem er seinen Namen verdankt. Der Park erstreckt sich südlich des Hochtals von Aran. Eiszeitliche Gletscher haben die Becken von über 50 Seen in die Täler gefräst, daneben finden sich Bäche, Quellen, Wasserfälle und Sumpfgebiete. Die Vegetation des Parks wird von Kiefern- und Tannenarten wie von blumenübersäten Weideflächen bestimmt. In der Tierwelt sind die Gämsen besonders zahlreich vertreten und mit ein bisschen Glück sieht man auch Steinadler ihre Kreise ziehen.
Übernachtung im Hotel am Park.

6. Tag       Ribes de Freser – La Pobla de Lillet – Olot

Am Vormittag fahren wir mit der Zahnradbahn  durch die spektakuläre Landschaft von Ribes de Freser nach Nuria. Es die einzige Zahnradbahn Spaniens und das einzige Verkehrsmittel, das Zugang zum Nuria-Tal bietet. Auf ihrer gut 12 km langen Fahrt von der Talstation Ribes de Freser über das Bergdörfchen Querralbs bis zur Bergstation Nuria überbrückt das Bähnchen in etwa 45 Minuten einen Höhenunterschied von 1059 Metern. Am Nachmittag  fahren wir weiter nach Espot über La Pobla de Lillet, wo wir die wunderschönen Gärten „Jardins Artigas“ besuchen. Diese wurden 1905 von dem berühmten Architekten Antoni Gaudí geschaffen. Es ist das „feuchteste Werk“ Gaudís und das Dorf La Pobla de Lillet ist nach Barcelona der Ort mit den meisten Gaudí-Werken.
Übernachtung im Hotel in Olot.

7. Tag       Naturpark der Vulkanzone La Garrotxa

Der heutige Tag ist dem Naturpark der Vulkanzone La Garrotxa gewidmet. Wir beginnen mit einem Besuch im Casal del Volcans, dem Informationszentrum wo wir uns eine Wanderroute aussuchen können. Der Naturpark La Garrotxa erstreckt sich um das Siedlungsdreieck Castellfollit de la Roca, Olot und Santa Pau. Das Vulkangebiet ist schon seit 11.500 Jahren inaktiv, man kann jedoch die Vulkankegel und einige Explosionskrater noch gut erkennen. Auf mehr als 65% der Parkfläche befinden sich ausgedehnte Eichen- und Buchenwälder. Am Nachmittag besuchen wir das Museum des Parks mit angeschlossenem botanischem Garten.
Übernachtung im Hotel in Olot.

8. Tag       Olot – Figueras – Cadqués – Olot

Heute geht es in Richtung Costa Brava. Zunächst sehen wir uns das Städtchen Figueras an. Hier steht das surreale Theatermuseum Dalí, das der aus Figueras stammende Künstler selbst entwarf und in dem ein Grossteil seiner Werke ausgestellt ist. Danach geht es weiter in das weißgetünchte Dorf Cadqués. Es ist der Ort an der Costa Brava, der seinen ursprünglichen Charakter am besten zu bewahren wusste. In Port Ligat bei Cadqués besichtigen wir die direkt am Strand gelegene Residenz des Künstlers. Nach der Mittagspause geht es weiter in den Naturpark Aiguamolls de l’Empordà. Der Park stellt das größte Feuchtgebiet Kataloniens dar und ist ein Refugium seltener Tier- und Pflanzenarten. Man findet hier Wasserschildkröten, Iltisse und Molche. Berühmt ist der Park jedoch für seine Vielzahl an Vögeln. Es gibt mehrere Wanderwege durch den Park, wir machen eine geführte Wanderung von ca. 1 ½ Stunden  mit einem deutschsprechenden Guide.
Übernachtung im Hotel in Olot.

9. Tag       Olot – Girona – Barcelona

Morgens verlassen wir Olot und fahren zunächst nach Girona. Die Stadt liegt am Zusammenfluss der vier Flüsse Onyar, Ter, Güell und Galligants. Neben der Kathedrale und den arabischen Bädern, die um 1200 erbaut wurden erkunden wir das jüdische Ghetto Gironas (genannt Call), eines der besterhaltenen in ganz Europa. Nach einer Mittagspause fahren wir weiter nach Barcelona.
Übernachtung im Hotel in Barcelona.

10. Tag       Barcelona

Der Vormittag steht noch einmal für Besichtigungen in Barcelona zur Verfügung.
Auf den Spuren Gaudis lernen wir die Stadt kennen (halbtags).
Übernachtung im Hotel in Barcelona.

11. Tag        Barcelona – Deutschland

Je nach Abflugzeit Fahrt in Eigenregie zum Flughafen.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 2.165,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 506,00 EUR

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  •  10 Übernachtungen im Doppelzimmer in den 4* Hotels
  • tägliches Frühstück und 7 x Abendessen
  • Moderner klimatisierter Reisebus lt. Programm
  • Deutschsprachige Reiseleitung 1. -9. Tag
  • Eintrittsgelder lt. Programm
  • aktuelle spanische Mwst.

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • Transfer Flughafen – Hotel 1. Tag, Hotel – Flughafen letzter Tag
  • weitere Mahlzeiten
  • weitere besichtigungen und Eintritte nicht enthalten
  • Trinkgelder
  • Versicherung

Reisetermine:

04.05.-14.05.2017

05.10.-15.10.2017

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 15 Personen zustande.

Spanien ist ein offenes europäisches Land. Insbesondere in den großen Zentren wie Madrid, Barcelona und Sevilla gibt es offene Gay-communities mit einer breit gefächerten Szene.


Kastilien

Burgen und Kathedralen im Herzen Spaniens


Tourbeschreibung

1. Tag     Ankunft in Madrid

Flug nach Madrid und Fahrt ins Hotel in Eigenregie.
Am Abend Kennenlernen der Teilnehmer bei einem Tapas-Welcome Abendessen in einem netten Lokal.
Übernachtung in Madrid.

 2. Tag     Madrid – Segovia – Coca – Peñafiel

Vormittags fahren wir nach Segovia mit seinem beeindruckenden Alcázar, zahlreichen Adelspalästen, romanischen Kirchen und dem bekannten Aquädukt aus der Römerzeit. Später besichtigen wir die imposante Burg von Coca, einem der Glanzstücke der militärischen Mudéjararchitektur in Spanien. Von dort geht es weiter nach Peñafiel.
Übernachtung im Hotel in Peñafiel.

3. Tag      Peñafiel – Lerma

Die Burg Peñafiel war Jahrhunderte lang eine bedeutende Grenzfestung sowohl der Mauren als auch der Christen. Auf ihren Ruinen erbaute der Calatravaorden im 15. Jh die heutige unvollendet gebliebene Burganlage. In ihr befindet sich ein Weinmuseum und dort haben wir die Gelegenheit zu einer Weinprobe. Weiter geht die Fahrt nach Lerma. Die Stadt stammt schon aus vorrömischer Zeit, erlebte ihre Blütezeit aber unter dem gleichnamigen Herzog im frühen 17. Jh Aus dieser Zeit stammt auch der die Altstadt beherrschende Palast, in dem sich heute ein Parador befindet.
Übernachtung im Hotel in Lerma.

4. Tag      Lerma – Burgos

Nach dem Frühstück fahren wir nach Burgos, für das wir uns einen ganzen Tag Zeit nehmen. Die Stadt wurde um 884  gegründet, war lange die Krönungsstadt der Könige von Kastilien und liegt am Jakobsweg. Neben der Kathedrale, einem Meisterwerk gotischer Architektur, glänzt die Stadt mit prachtvollen Bauten, mittelalterlicher Romantik und platanengesäumten Promenaden.
Übernachtung im Hotel in Burgos.

5. Tag      Burgos – Castillo de Simancas – Castillo de la Mota – Tordesillas

Heute werden wir die Burgen von Simancas und La Mota besichtigen. Simancas gilt als eine der bedeutendsten Festungen und beherbergt das Generalarchiv des Königreiches. Die Burg Mota stammt aus dem 15. Jh und prägt das Erscheinungsbild von Medina del Campo. Neben dem Bergfried sind der Waffenhof, die Kapelle und der Toilettentisch der Königin bemerkenswert.  Anschließend  fahren wir nach Tordesillas, eine Stadt, in der eine wichtige Seite der Weltgeschichte geschrieben wurde. Hier unterzeichneten Portugal und Spanien den Vertrag, in dem die in Amerika und Afrika entdeckten Territorien untereinander aufgeteilt wurden. Die Straßen der Stadt bewahren noch heute den Flair des Mittelalters.
Übernachtung im Hotel in Tordesillas.

6. Tag      Tordesillas – Salamanca

Heute fahren wir weiter zum Besuch von Salamaca.
Die alte Universitätsstadt ist ein wahres Schmuckkästchen plateresker- und der Renaissancearchitektur. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die beiden Kathedralen, die im 13. Jahrhundert gegründete Universität und die Plaza Mayor. Desweiteren führt die Besichtigung am „Haus der Muscheln“ sowie am „Haus der Toten“ vorbei.
Übernachtung im Hotel in Salamanca.

7. Tag       Salamanca – Avila – El Escorial – Madrid

Nach dem Frühstück fahren wir nach Avila, die „Stadt der Steine, Stadt der Heiligen“. Sie ist innerhalb ihrer Mauern aus dem 12. Jh ausgesprochen gut erhalten. Wahrzeichen der Stadt ist die zinnenbewehrte Stadtmauer mit 90 vorspringenden Türmen und 9 Toren und eine der besterhaltenen Stadtbefestigungen Europas. Weitere Höhepunkte sind die romanische Basilika San Vicente und das Dominikanerkloster Santo Tomás.
Am Nachmittag geht es weiter Richtung El Escorial. 50 km von Madrid entfernt erhebt sich auf der südlichen Seite des Guadarrama Gebirges, auf einer Höhe von 1.030 Metern, das Monasterio de El Escorial, Denkmal und Symbol der Zeit Philipp II, zum Andenken des Sieges von Sankt Quentin angeordnet. Der Grundstein wurde 1563 gelegt.
Übernachtung im Hotel in Madrid.

8. Tag       Madrid – Toledo – Madrid

Heute fahren wir Richtung Süden, in die mittelalterliche Stadt Toledo. „Stadt der drei Kulturen“ wird Toledo oft genannt- eine Erinnerung an die Jahrhunderte, in denen hier Muslime, Juden und Christen friedlich zusammenlebten. Toledo ist auch die Stadt El Grecos, der hier ab 1577 seine Wahlheimat fand. Wir besichtigen unter anderem die Synagoge Santa María la Blanca aus dem 12. Jh. Ein weiterer Höhepunkt Toledos ist das Kloster San Juan de los Reyes von 1477. Die Synagoge del Tránsito ist ein Schmuckstück des Mudejarstils, es ist die zweite verbliebene Synagoge in Toledo. Wo einst die Hauptmoschee der Stadt stand, erhebt sich jetzt die mächtige Kathedrale, die zweitgrößte Kathedrale Spaniens. Sie wurde zwischen 1226 und 1493 in einem gotischen Stil spanischer Prägung errichtet. Höhepunkte der opulenten Ausstattung sind der geschnitzte Hochaltar und die Gemäldesammlung in der Sakristei mit etlichen Werken El Grecos, Goyas, Velázquez, Zurbarán, Rubens, Tizians und van Dycks.
Übernachtung im Hotel in Madrid.

9. Tag        Madrid

Der Tag steht zu unserer freien Verfügung. Madrid ist eine Stadt des Tempos, der Jugend und der marcha, des nächtlichen Vergnügens – und natürlich der Kunst. Ob Prado mit seinen Tizians, El Grecos und Goyas oder Centro de Arte Reina Sofia mit Piccassos berühmtem Werk „Guernica“ für die Kunst des 20. Jh, oder die Sammlung Thyssen-Bornemisza – für jeden ist etwas dabei. Auch Architekturbegeisterte kommen in Madrid voll auf ihre Kosten und später vielleicht geht es dann ins nächtliche Treiben in die Cava Baja?
Übernachtung im Hotel in Madrid.

10. Tag      Madrid – Deutschland

Nach dem Frühstück check out und Fahrt zum Flughafen in Madrid auf eigene Faust.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 1.778,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 460,00 EUR

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer in den 4* Hotels
  • tägliches Frühstücksbuffet
  • Welcome Dinner am 1. Tag
  • 2 x Abendessen in Paradores (obligatorisch)
  • durchgehender klimatisierter Autobus vom 2. – 8.Tag
  • Eintrittsgelder lt. Programm
  • Qualifizierte durchgehende deutschsprechende Reiseleitung vom 2.-8. Tag
  • aktuelle spanische Mwst.

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • Transfer Flughafen – Hotel 1. Tag, Hotel – Flughafen letzter Tag
  • weitere Mahlzeiten
  • weitere Eintritte
  • Trinkgelder
  • Versicherung

Reisetermine:

31.03.-09.04.2017 (Ausverkauft!)

22.09.-01.10.2017

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 15 Personen zustande.

Spanien ist ein offenes europäisches Land. Insbesondere in den großen Zentren wie Madrid, Barcelona und Sevilla gibt es offene Gay-communities mit einer breit gefächerten Szene.


Nepal und Bhutan

Tempel und Götter im Himalaya


Tourbeschreibung

1. Tag      Flug Deutschland -Kathmandu

Flug mit Internationaler Fluglinie nach Kathmandu.
Übernachtung im Flugzeug.

2. Tag     Kathmandu

Ankunft in Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal. Wir werden vom Fahrer auf dem kleinen Flughafen empfangen und zum Hotel gebracht, wo wir uns bei einem Drink kennenlernen. Je nach Ankunftszeit der Airline erster Spaziergang in Kathmandu oder Zeit zur Erholung. Die nächsten 3 Nächte verbringen wir im Dwarika’s Hotel, einem der schönsten Hotels in ganz Nepal.
Abendessen und Übernachtung in Kathmandu.

3. Tag     Kathmandu

Am Morgen erklimmen wir den legendären Hügel im Westen der Stadt, auf dem sich der Stupa von Swayambhunath (UNESCO- Weltkulturerbe) befindet. Er ist eines der Wahrzeichen der Stadt und einer der heiligsten Orte im Kathmandu-Tal. Wir nehmen die große Treppe an der Ostseite. Wegen der vielen Affen, die auf dem Hügel hausen, wird Swayambunath auch Affentempel genannt. In der Mitte der Anlage thront der Stupa mit seinen allsehenden Augen des Buddha,der von den Gläubigen im Uhrzeigersinn umkreist wird. Von hier oben haben wir eine schöne Aussicht auf die Stadt. Weiter geht es nach Bodnath zu einem weiteren wichtigen Stupa. Mit einem Durchmesser von etwa 40 m ist er eines der größten buddhistischen Bauwerke der Welt. Im Umkreis hat sich eine tibetische Siedlung gebildet. Wir nehmen uns Zeit für einen Tee in einem der angrenzenden Restaurants mit Blick auf den Stupa und beobachten die Pilger, die den Stupa umrunden. Das Herz von Kathmandu ist der Durbar Square mit seinen vielen Tempeln, Statuen und Palastanlagen. Hauptanziehungspunkt ist der alte Königspalast, aber auch das Haus der „Kumari Devi“, der „Göttin bis zum ersten Blutstropfen“ist sehenswert. Vom hektischen Square bummeln wir in die Altstadt und nehmen das Abendessen im Kaisercafe ein, das inmitten eines wunderschönen Gartens liegt.
Abendessen und Übernachtung in Kathmandu.

4. Tag     Kathmandu

Frühmorgens haben wir Gelegenheit zu einem einstündigen Rundflug entlang des Himalaya mit seiner größten Attraktion, dem Mount Everest (optional. Die Flüge finden nur bei gutem Wetter statt!) Am Vormittag besuchen wir die Königsstadt Patan (Lalitpur), die Zwillingsstadt von Kathmandu (UNESCO Weltkulturerbe). Wir spazieren über den hier weitaus ruhigeren Durbar Square und bewundern die unzähligen Tempel und Statuen. Hier findet man die meisten newarischen Bauwerke Nepals. Am Nachmittag besuchen wir Pashupatinath, Nepals wichtigstes hinduistisches Heiligtum, das von vielen Pilgern und Sadhus aufgesucht wird. Von den Terrassen gegenüber dem Hauptheiligtum, das nur Hindus betreten dürfen, können wir das gesamte Areal überblicken und die Bestattungszeremonien am Ufer des Flusses Bagmati verfolgen. Im Hotel erwartet uns etwas Besonderes: ein Abendessen im nepalesischen Restaurant Krishnarpan! Wir lassen uns überraschen!
Übernachtung in Kathmandu.

5. Tag     Kathmandu – Paro (Bhutan) – Thimphu

Transfer zum Flughafen und Flug nach Paro in Bhutan. Von Paro machen wir uns direkt auf den Weg nach Thimphu, in die Hauptstadt des Königreiches. Die Straße führt entlang eines Flusses zunächst durch eine karge Landschaft, dann in die wunderschöne Gegend von Namseling mit Koniferenwäldern und Reisfeldern. Etwa acht Kilometer vor Thimphu, besichtigen wir den Semtokha Dzong aus dem Jahre 1629, dessen Lage strategisch so günstig ist, dass von hier alle Wege in die Hauptstadt kontrolliert werden konnten. Die Statuen im Inneren gehören zu den schönsten in Bhutan. Thimphu hat etwa 80.000 Einwohner und kann am besten zu Fuß erkundet werden. Unser erstes Ziel ist der Erinnerungs-Chorten, der zu Ehren des dritten Königs, des 1972 verstorbenen Jigme Dorje Wangchuck, dem „Vater des modernen Bhutan“ erbaut wurde. Er ist als Denkmal für Frieden und Wohlstand gedacht und bietet eine gute Möglichkeit, dem tantrischen Buddhismus näherzukommen. Anschließend bummeln wir durch das Zentrum zum Hauptverkehrszirkel, der früher die einzige Verkehrsampel des Landes besaß, bevor sie wegen Unkenntnis der Bhutaner wieder abgeschafft wurde. Nebenbei besuchen wir noch einen ganz speziellen Kunsthandwerksladen und lassen uns in einem der kleinen Cafes zu einem Nachmittagstee oder -kaffee nieder.
Übernachtung in Thimphu.

6. Tag     Thimphu

Wir beginnen unsere heutigeTour durch Thimphu mit einem Abstecher in den eleganten Stadtbezirk Motithang. In einem großen Gehege leben hier die Nationaltiere Bhutans, die Takins, die wie eine Kreuzung aus Ziege und Elch aussehen. Im ländlichen Bezirk Chanangkha besuchen wir den gleichnamigen Tempel. Mit seinen im Wind flatternden Gebetsfahnen strahlt dieser Ort etwas ganz Besonderes aus. Von hier hat man einen herrlichen Blick über das Tal. Anschließend steht der majestätische Dzong von Thimphu, der Tashichoedzong, auf unserem Programm. Die Festung ist Bhutans Regierungssitz und gleichzeitig das Zentrum für alle religiösen Angelegenheiten, deshalb muss man eine kurze Sicherheitskontrolle über sich ergehen lassen. Der Anblick des ersten Hofes mit der großartigen Architektur, seinen wunderbaren Proportionen und den üppigen Dekorationen entschädigt uns aber dafür. Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zum neu erbauten riesigen, 64 m hohen Buddha Dordenma, oberhalb von Thimphu, der schon vom Tal aus zu sehen ist. Bereits die Anfahrt bietet grandiose Ausblicke.
Übernachtung in Thimphu.

7. Tag     Thimphu -Trongsa

Heute beginnt unsere Überlandreise nach Trongsa. Es geht in vielen scharfen Kurven hinauf zum Dochula Pass , der auf einer Höhe von 3.050 m liegt. Oben flattern unzählige Gebetsfahnen im Wind. Das beeindruckende Bild wird noch durch 108 Chorten ergänzt, die die Königsmutter aus Dankbarkeit für einen militärischen Sieg über die Separatisten errichten ließ. Bei gutem Wetter haben wir einen herrlichen Blick auf die Gipfel des Himalaya-Gebirges. In 1.350 m Höhe kommen wir an der Stadt Wangdue Phodrang vorbei, wo man vor einigen Jahren noch den rustikalen, aber reizvollen Dzong besichtigen konnte, der zum großen Bedauern der Einwohner abgebrannt und nur noch als Ruine zu besichtigen ist. Auf der Asphaltstraße geht es weiter durch die schwarzen Berge bis zum Pelala-Pass (3.300 m), der die natürliche Grenze zwischen Osten und Westen bildet. Hier ändert sich die Vegetation abrupt, denn plötzlich beherrscht der Hochgebirgs-Zwergbambus die Landschaft. Bei klarer Sicht können wir von der Passhöhe wieder die hohen Bergketten des Himalaya erblicken. Im Westen sticht besonders der 7.316 m hohe Jhomolhari hervor. Ca. 40 km vor Trongsa legen wir beim weiß getünchten, im nepalesischen Stil erbauten Chendebji-Chortchen einen Stopp ein. Auf atemberaubender Strecke an steil abfallenden Felswänden vorbei gelangen wir zu einem Aussichtspunkt, von dem wir den imposanten Dzong von Trongsa zum ersten Mal sehen können.
Übernachtung in Trongsa.

8. Tag     Trongsa – Punakha

Trongsa ist eine der malerischsten und freundlichsten Städte des Landes. Die Stadt gibt sich einen traditionellen Anstrich, der vor allem durch die holzverkleideten Häuser am Hang entsteht. Als säkuläres und religiöses Zentrum dominiert der Dzong den Horizont und stellt die umliegenden Gebäude in den Schatten. Die königliche Familie hat starke Verbindungen nach Trongsa. Bevor Seine Majestät, König Ugyen Wangchuck zum ersten König von Bhutan gewählt wurde, war er Penlop von Trongsa und regierte, wie auch sein Nachfolger, König Jigme Wangchuck, in Trongsas historischem Dzong. Der Dzong selbst besteht aus einem Labyrinth von Tempeln, Gängen und Versammlungsräumen. Die gesamte Anlage ist auf vielen Ebenen an einen Berghang gebaut und ist aus jeder Richtung zu sehen, was ihre Bedeutung als Verteidigungsanlage nochmals unterstreicht. Am Nachmittag müssen wir uns bereits auf den Rückweg machen, der leider auf dem gleichen Weg erfolgt, da Bhutan nur über eine Verkehrsverbindung von Osten nach Westen verfügt. Unsere heutige Fahrt endet im Trockental von Punakha.
Übernachtung in Punakha.

9. Tag     Punakha

300 Jahre lang war der Ort Punakha die Winterhauptstadt des Landes und noch heute ziehen die Mönche des zentralen Klerus für die sechs kältesten Monate von Thimphu nach Punakha. Die Stadt ist in den neunziger Jahren aufgrund verschiedener königlicher Förderprogramme stark angewachsen. Das beherrschende Bauwerk des Ortes ist noch immer der Punakha-Dzong aus dem Jahre 1637. Er war die ehemalige Winterresidenz der bhutanischen Könige und bewahrt eine der heiligsten Reliqien aus Tibet, eine Statue des Avalokiteshvara auf. Nach der Besichtigung des Dzong fahren wir nach Norden. Schon von Weitem sehen wir auf der gegenüberliegenden Flussseite den dreistöckigen Khamsum Yuelley Namgyel Chorten liegen, der 1999 geweiht wurde. Königin Ashi Tshering Yandon hat ihn hier in abgeschiedener Idylle bauen lassen, um das Land zu beschützen. Ein Besuch lohnt sich wegen seiner schönen Wandmalereien. Auf der Rückfahrt nach Punakha haben wir noch einmal einen beeindruckenden Blick auf den Punakha-Dzong.
Übernachtung in Punakha.

10. Tag     Punakha – Paro

Auf unserem Weg zurück nach Paro besuchen wir den auf einem Hügel gelegenen Chime-Lhakhang, einen Tempel, zu dem unfruchtbare Frauen pilgern. Hier legen wir eine Pause ein und nehmen nach einem Spaziergang durch die Reisfelder unser Mittagessen ein. Weiter geht es durch das dicht besiedelte Paro-Tal, das sich aber seine idyllische Natur bewahrt hat. Nach unserer Ankunft in Paro, der alten Sommerresidenz des obersten Lamas von Bhutan, erkunden wir den Ort mit seiner schnurgeraden Hauptstraße und den bunt bemalten traditionellen Häusern zu Fuß. Über der Stadt thront der Paro Dzong, die „Festung der Edelsteine“. Sie stammt aus dem 17. Jh und ist berühmt für die hochwertigen Holzarbeiten am Hauptturm und die kosmischen Mandalas.Wir erreichen den Dzong über eine alte überdachte Brücke und haben von hier einen reizvollen Blick über das Tal und das geschäftige Treiben der Einwohner. Im Dzong befindet sich heute die Verwaltung des Destrikts, aber auch eine Gemeinde mit fast 200 Mönchen.
Übernachung in Paro.

11. Tag     Paro – „Tigernest“ – Paro

Am Morgen besuchen wir die Ruine des Drukgyel Dzong, die sich am Nordhang des Paro-Tales befindet. Unterhalb liegt das hübsche Dorf Tsento. Der Dzong wurde im Jahre 1647 erbaut und sollte die Bevölkerung an den Sieg über die Tibeter erinnern. Bei schönem Wetter können wir im Hintergrund den Gipfel des 7.316 m hohen Jhomolhari sehen, der an der Grenze zu Tibet liegt. Unsere nächste Station ist das „Tigernest“ (Taktshang-Lhakang), eines der meist verehrten Pilgerziele im Himalaya. Das Kloster wurde im 8. Jh auf einem Felsvorsprung in 2.950 m Höhe an der Stelle errichtet, wo Padmasambhava mit seinem fliegenden Tiger gelandet sein soll, um den tantrischen Buddhismus einzuführen. Das letzte Stück zum Tigernest müssen wir zu Fuß gehen. Die Aussicht von oben ist wahrlich schwindelerregend. Gegenüber dem Takshang-Lhakang liegt das Satsam-Chorten-Kloster. Der Chorten wurde in einem Garten errichtet, der sich besonders gut für Meditation eignen soll. An der Hauptstraße nach Paro sehen wir rechts die vielen Gebetsfahnen des Kyichu-Lhakhang. Er besteht aus zwei baugleichen Tempeln, die auf einem kleinen Vorsprung errichtet und von einer Mauer umgeben sind. In dem älteren der beiden Tempel wird die wunderschöne Statue des Avalokiteshvara mit den tausend Augen und tausend Armen aufbewahrt. Am Nachmittag haben wir noch Gelegenheit zu einem kleinen Stadtbummel durch Paro.
Übernachung in Paro.

12. Tag     Paro – Kathmandu

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Kathmandu. Heute erwartet uns noch einmal ein Höhepunkt: die faszinierend altertümliche Königsstadt Bhaktapur (UNESCO Weltkulturerbe). Die drittgrößte Stadt Nepals ist wie ein Freiluftmuseum voll von Tempeln, Statuen und anderen Sehenswürdigkeiten. Hier erscheint alles sauberer als in Kathmandu und das Stadtbild ist noch traditionell geprägt. Dies ist unter anderem dem „deutsch-nepalesischen Development Project“ zu verdanken. Wir schlendern über den Durbar Square zum Königspalast, dem wohl ältesten Palast im ganzen Kathmandu-Tal und bewundern das „Goldene Tor“, das neben den filigranen Schnitzereien des berühmten „Pfauenfensters“ und vielen anderen Sehenswürdigkeiten auf diesem Platz ein phantastisches Beispiel newarischer Handwerkskunst ist. Auf der alten Handelsstraße nach Tibet fahren wir bis nach Dhulikel, einer sehenswerten kleinen Stadt mit gut erhaltenen alten Häusern und einem grandiosen Blick auf die nahen Himalaya-Gipfel. Zwei Nächte verbringen wir im bezaubernden Dwarika-Resort, das im traditionellen Newar-Stil erbaut wurde.
Übernachtung in Dhulikel.

13. Tag     Dhulikel

Heute können wir die Ruhe, die Annehmlichkeiten unserer schönen Unterkunft, den Blick von der Terrasse auf die schneebedeckte Bergkette und das Spa genießen. Eventuell unternehmen wir einen kleinen Ausflug in die herrliche Umgebung. Bei einem letzten gemeinsamen Abendessen verabschieden wir uns voneinander.
Übernachtung in Dhulikel.

14. Tag     Dhulikel – Kathmandu – Rückflug nach Deutschland

Nach dem Frühstück verlassen wir Dhulikel und fahren zurück nach Kathmandu. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 4.055,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 304,00 EUR

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • 13 Übernachtungen im Doppelzimmer in 3 – 5*Hotels
  • tägliches Frühstücksbüffet
  • 3 x Abendessen in Nepal, Vollpension in Bhutan
  • Bus der 1. Klasse mit A/C für alle Ausflüge und Transfers lt. Programm
  • alle Eintrittsgelder laut Programm
  • deutschsprechende Reiseleitung in Nepal und in Bhutan
  • Internationaler Flug Druk Air oder Bhutan Airlines  von Kathmandu – Paro – Kathmandu in Economy Klasse

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • Flugsicherheitsgebühren des internationalen Fluges
  • weitere Mahlzeiten
  • Visa für Neapl und Bhutan
  • Trinkgelder
  • Versicherung

Reisetermine:

08.10.-21.10.2017

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 10 Personen zustande.

Seit 2008 ist eine gesetzliche Gleichstellung in Nepal vollzogen. In Bhutan ist offiziell Homosexualität illegal und steht unter Strafe. Es wurde bisher aber kein Fall mit Strafe bekannt.

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