Kloster Hovhanavankh Menu

Armenien

Land am Ararat


Tourbeschreibung

1. Tag      Deutschland – Jerewan

Flug von Deutschland nach Jerewan via Wien oder anderer Stadt.

2. Tag      Jerewan

Ankunft in Jerewan in der Nacht. Begrüßung durch unseren armenischen Reiseleiter und Transfer ins Hotel. Einchecken und Ausruhen.
Später am Morgen lernen wir die Hauptstadt Jerewan bei einer Stadtrundfahrt kennen: Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Jerewan ist eine der ältesten Städte der Welt und wurde im Jahre 784 v.Chr. auf dem Hügel Arin Berd gegründet. Die Kopie der „Geburtsurkunde“ der Stadt – eine Keilschrift – kann man im Museum Erebuni sehen. Im Museum Matenadaran werden mehr als 25 000 Handschriften aufbewahrt, die sehr wertvoll für die Untersuchung der Sprache und Kultur sind. In der Haupthalle sind kostbare Handschriften aus verschiedenen Jahrhunderten ausgestellt. Nach dem Besuch der Statue Mutter – Armenien steht der Zizernakaberd auf dem Programm. Ein Hügel, auf dem sich das Mahnmal und das Museum für die Opfer des Genozides an den Armeniern im Jahre 1915 befinden.
Abendessen und Übernachtung in Jerewan.

3. Tag     Jerewan – Aschtarak – Amberd

An diesem Tag steht auf unserem Programm zuerst die Stadt Aschtarak. Im Zentrum der Stadt steht die kleine Familienkirche Karmravor mit dem Ziegeldach aus dem 7. Jh. Danach Besichtigung noch zweier Klosterkomplexe – Saghmosavank und Hovhannavank – die voneinander nur 5 km entfernt sind und dicht an der wunderschönen Schlucht des Flusses Kasach stehen. Mittagessen unterwegs.
Wir fahren weiter zur Festung Amberd, die auf einer Höhe von über 2.000 m liegt.
Übernachtung in Jerewan.

4. Tag     Jerewan – Chor Wirap – Noravank – Karahunj – Goris

Unsere heutige Fahrt führt uns über die legendäre Seidenstraße in den Süden des Landes. Das Kloster Chor Wirap, Heiligtum der armenisch-apostolischen Kirche und Wallfahrtsort für Armenier aus der ganzen Welt, ist eng mit der Verbreitung des Christentums in Armenien verbunden. Hier befindet sich die tiefe Grube, wo der Heilige Gregor, der Erleuchter, 13 lange Jahre verbracht hat. Im Hintergrund des Klosters erhebt sich der biblische Berg Ararat. Die Fahrt geht weiter nach Süden zum Kloster Noravank, das ein wahrer Schatz der mittelalterlichen armenischen Baukunst ist. Auf unserem weiteren Weg liegt Karahunj vor uns. Das ist das armenische „Stonehenge“, eine große alte, geheimnisvolle Anlage: 100 riesige senkrechte Steine, die einen Kreis bilden oder verstreut in einer Entfernung von 3 Hektar liegen. Einige der Steine sind über 2 Meter hoch. Auf den Spitzen der meisten Steine befinden sich gleichmäßige Löcher. Vermutlich war hier das erste Observatorium auf dem armenischen Hochland.
Abendessen und Übernachtung in der Stadt Goris.

5. Tag     Goris – Tatev – Sewan

Am Morgen besuchen wir das Kloster Tatev. Mit der längsten Seilbahn der Welt erreicht man das Kloster. Es ist ein großer Klosterkomplex, das einmal geistliches Zentrum der ganzen Region war. Die Landschaft hier ist wunderschön. Auf dem Weg zum Sewansee liegt das Kloster Gladzor, wo sich die erste mittelalterliche armenische Universität befand. Nach der Besichtigung des Klosters Weiterfahrt über den Selimpass zum Sewansee. An der Straße besichtigen wir eine Karawanserei aus dem 13 Jh. Am Sewansee liegt das Dorf Noraduz. Hier befindet sich der Friedhof mit hunderten von wunderschönen Kreuzsteinen. Diese Kreuzsteine stammen aus dem 13.-14. Jh.
Abendessen und Übernachtung im Hotel am See.

6. Tag     Sewan – Dilidjan

An diesem Tag führt uns unser Weg nach Nordosten. Zuerst schenken wir dem Sewansee und seiner Halbinsel unsere Aufmerksamkeit. Der Sewansee gehört neben dem Titicaca-See und dem Issik Kul zu einem der hochgelegensten Seen der Welt. Auf besagter Halbinsel befinden sich zwei Kirchen aus dem 9 Jh. Anschließend Weiterfahrt in die Stadt Dilidjan. Das Kloster Hagharzin befindet sich nicht weit von der Stadt entfernt. Im Kloster kann man heute noch ein Refektorium aus dem Mittelalter besichtigen. Der Klosterkomplex hat eine wunderbare Lage, im Laubwald versteckt. Danach Fahrt nach Osten zum Klosterkomplex Goschavank. Hier befindet sich der schönste Chatschkar Armeniens. Chatschkar ist ein sogenannter Kreuzstein – eine typisch armenische Kunst: ein Stein mit dem Kreuz im Zentrum und verschiedenen Ornamenten um das Kreuz herum.
Abendessen und Übernachtung im Hotel in Dilidjan.

7. Tag     Dilidjan – Alawerdi – Jerewan

Heute unternehmen wir einen Ausflug in den Norden des Landes. Die Stadt Alawerdi ist die letzte armenische Stadt im Norden an der georgischen Grenze. Nicht weit von Alawerdi befinden sich zwei große Klosterkomplexe: Sanahin und Haghpat. Beide bestehen aus Kirchen, Vorkirchen, Skriptorien und Glockentürmen. In Haghpat gibt es auch ein mittelalterliches Refektorium. Der Weg führt am Fluss Debed vorbei, der eine atemberaubende Schlucht gegraben hat. Mittagessen unterwegs. Die Landschaft wird uns bezaubern. Rückfahrt nach Jerewan.
Übernachtung in Jerewan.

8. Tag     Jerewan – Garni – Geghard

Am letzten Tag fahren wir zum Tempel in Garni aus dem 1. Jh. Unterwegs können wir hoffentlich noch einmal den majestätischen Berg Ararat bewundern. Vom Tscharents’Bogen (benannt nach dem berühmten armenischen Dichter) bietet sich eine herrliche Aussicht auf den Berg. Nach der Besichtigung des Tempels Garni, der auch exponiert an einer Schlucht steht, fahren wir die Straße weiter in die Berge. Mittagessen unterwegs. Am Talende der Azatschlucht, liegt das Felsenkloster Geghard. Die Muttergotteskirche schmiegt sich an die Felsenwand. Oberhalb der Kirche befindet sich eine Besonderheit: hier sind zwei weitere Kirchen anzutreffen, die in den Felsen gehauen wurden. Außerhalb des Klosters finden noch viele Tieropfer (MaTagh) statt, eine Besonderheit des armenischen Christentums.
Übernachtung in Jerewan.

 9. Tag     Jerewan – Edschmiatsin

Nach dem Frühstück Fahrt nach Edschmiatsin. Es ist das geistliche Zentrum aller Armenier. In der Stadt Edschmiatsin befinden sich die Hauptkathedrale mit dem Sitz des Oberhauptes der armenischen Kirche (Katolikos) und noch zwei Kirchen, die heiligen Märtyrerinnen geweiht sind. Die Kirchen unterscheiden sich voneinander durch Architektur, Bauplastik und Bauperiode. Nicht weit von der Stadt Etschmiatsin liegen die Ruinen der runden Kirche Zwartnots – Tempel der Himmelscharen, aus dem 7. Jh. Mittagessen unterwegs. Nach der Rückkehr nach Jerewan besteht noch die Möglichkeit das Historische Museum Armeniens zu besuchen. Später auf Wunsch Besuch des Flohmarktes. Es ist eine „farbenreiche Ausstellung der angewandten Kunst“.
Abendessen und Übernachtung in Jerewan.

 10. Tag     Jerewan – Deutschland

Sehr früh am Morgen Transfer zum Flughafen und Heimreise.

 

Preis pro Person im Doppelzimmer 1.359,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag 395,00 EUR

 

Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:

  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer in 3- 4* Hotels
  • 9 x Frühstück, 3 x Mittagessen, 5 x Abendessen
  • Transfers lt. Programm
  • klimatisierter Bus vom 2. bis zum 9. Tag
  • alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Qualifizierte durchgehende deutschsprechende Reiseleitung vom 2.-9. Tag
  • 1 Flasche Mineralwasser pro Person und Tag auf der Rundreise

 

Im Preis sind folgende Leistungen nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • weitere Mahlzeiten
  • Trinkgelder
  • Versicherung

Reisetermine:

01.09. – 10.09.2017

 

Die Reise kommt erst ab einer Teilnehmerzahl von 10 Personen zustande.

Seit 2002 gilt in Armenien Homosexualität nicht länger als Straftat.

gay'n'away
T:+49 30 84 183 226
E:info@gaynaway.com